Mehrstufiger Plan für die B 4 sieht Leitpfosten und weiteren Ausbau auf 2+1 vor

Mehrzweckstreifen auf B4 im Kreis Uelzen werden gesperrt

Mit einem dreistufigen Plan soll die Verkehrssituation auf der B 4 verbessert werden.
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Mit einem dreistufigen Plan soll die Verkehrssituation auf der B 4 verbessert werden.

Uelzen/Landkreis – Drei Stufen umfasst der Plan, den die Landkreise Uelzen und Lüneburg, die Polizei und die Landesstraßenbaubehörde gemeinsam umsetzen wollen, um die Verkehrssicherheit auf der B 4 zu erhöhen.

Die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 80 Stundenkilometer sowie das Überholverbot für Lkw stellen dabei die erste Stufe des dreistufigen Planes dar. „Ziel ist eine Verstetigung des Verkehrsflusses“, heißt es dazu in einer Pressemitteilung des Landkreises Uelzen.

In der zweiten Stufe werden die Mehrzweckstreifen zwischen Tätendorf und Bienenbüttel ins Visier genommen. Sie sollen durch den Einbau von Leitpfosten von der Fahrbahn abgetrennt werden. „Damit soll erreicht werden, dass ein Befahren der Mehrzweckstreifen beziehungsweise auch ein Abdrängen von Fahrzeugen durch rücksichtslose Überholer auf diese Streifen verhindert wird“, erklärt Matthias Schild, Leiter des Straßenverkehrsamtes des Landkreises Uelzen. Derzeit bestehe auch aufgrund der zahlreichen Verkehrsteilnehmer eine große Unsicherheit hinsichtlich der Nutzung der Mehrzweckstreifen. Dadurch komme es regelmäßig zu gefährlichen Überholsituationen auf der Bundesstraße.

Die Leitpfosten sollen laut Schild so schnell wie möglich aufgestellt werden. Parallel zur Einführung von Tempo 80 werde es aber nicht möglich sein, sondern erst nach dem Inkrafttreten des Tempolimits.

Die dritte und letzte Stufe des Plans sieht dann den weiteren Ausbau der B 4 mit 2+1-Streifen vor. 2022 soll der Bereich zwischen Bienenbüttel und Jelmstorf im Rahmen einer Straßensanierung umgestaltet werden (AZ berichtete). Vorbild hierfür ist wiederum der B 4-Abschnitt zwischen Tätendorf und Kirchweyhe.

Gleichzeitig wird auch der Bereich zwischen Jelmstorf und Tätendorf ins Auge gefasst. Dort werde es eine konzeptionelle Prüfung auf eine mögliche Umgestaltung auf 2+1-Streifen geben, teilt der Landkreis mit. Sämtliche Maßnahmen sollen zudem im Anschluss auf ihre Wirksamkeit hin überprüft werden.

VON LARS LOHMANN

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