Maschinenring Uelzen-Isenhagen legt positive Ergebnisse für 2011 vor

Mehr Umsatz wegen Rüben

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Hervorragende Rübenernte bringt auch dem Maschinenring positive Zahlen: Er hat seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um knapp 13 Prozent gesteigert. Archivfoto: Ph. Schulze

dib Uelzen. Der Maschinenring Uelzen-Isenhagen hat seine Umsätze im vergangenen Jahr um fast 13 Prozent auf knapp 12,6 Millionen Euro gesteigert.

Die beiden Geschäftsführer Uwe Otte und Hartmut König präsentierten die erfreulichen Ergebnisse den rund 180 Anwesenden auf der Jahreshauptversammlung in der Stadthalle Uelzen. . Die Mitgliederzahlen seien trotz des Strukturwandels fast konstant geblieben.

Hauptgrund für die Umsatzsteigerung war die Zuckerrübenlogistik, eine Kernaufgabe des Maschinenrings, berichteten Otte und König. Eine Rekordernte von 71,2 Tonnen je Hektar reine Rüben führte zu insgesamt 909 986 Tonnen Schmutzrüben, die verladen und transportiert wurden. Aufgrund der hohen Verarbeitungsquote im Werk Uelzen habe die Organisation der Abfuhr problemlos funktioniert.

König hob besonders die Aufgabenstellung hervor, die Interessen des Auftraggebers Nordzucker und die Interessen der Rübenanbauer, Rode-, Ladeunternehmen, Spediteure und nicht zuletzt des Mietenpflegers zu einem sinnvollen Konsens zu bringen. „Diese Herkulesaufgabe konnte insgesamt mit allen Mitarbeitern im Maschinenring-Büro erfolgreich gelöst werden.“ Neben der Zuckerrübe habe es auch in allen anderen Bereichen der Maschinenringarbeit leichte Zuwächse gegeben. In der überbetrieblichen Arbeitserledigung gebe es Spannungsfelder, erklärte Otte am Beispiel von Maishäckselketten. Der Kunde erwarte Spitzentechnik, optimale Erntetermine und Zuverlässigkeit zu einem möglichst günstigen Preis. Die Lohnunternehmen hätten jedoch extrem hohe Investitionskosten für einen sehr eingeschränkten Einsatzzeitraum zu tätigen und entsprechend Personal vorzuhalten. Auf das Thema GPS-Systeme ging Referent Wilfried Holtmann näher ein: Je höher die Anforderungen an die Genauigkeit dieser Systeme sind, desto teurer werden sie, erläuterte er. Einfache Parallelfahrsysteme seien zu akzeptablen Preisen zu haben und und auch schon weiter verbreitet. Eine Genauigkeit von zwei Zentimetern mehr oder weniger könne erreicht werden, automatische Lenksysteme seien ebenfalls zu bekommen. Die Amortisation sei bei den hiesigen üblichen Strukturen allerdings kaum möglich, betonte Holtmann.

Der Vorstand wurde auf der Sitzung einstimmig bestätigt. Daniel Brunhöber aus Steddorf ersetzt Vorstandsmitglied Hans Jürgen Sander, der seinen Betriebssitz nicht mehr im Gebiet des Maschinenrings hat.

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