Konzept der Notaufnahme am Klinikum lässt Behandlungszahlen stark ansteigen

Mehr stationäre Patienten

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In sieben Jahren nahm die Zahl der stationären Behandlungen über die Notaufnahme des Klinikums um 50 Prozent zu.

Uelzen. Schon im ehemaligen Kreiskrankenhaus in Uelzen gab es eine Notaufnahme. Dabei handelte es sich allerdings um eine ehemalige Pflegestation und mehr oder weniger ein Provisorium, wie Stefanie Albrecht, Sprecherin des Klinikums Uelzen, erklärt.

„Seit dem Umzug des Klinikums in das neue Gebäude im Dezember 2003 gibt es die Notaufnahme in der heutigen Form. “ Und in der haben die rund 40 Mitarbeiter alle Hände voll zu tun. Denn die Anzahl der dort zu behandelnden Fälle steigt – und mit ihr die derer, die stationär im Klinikum aufgenommen werden.

„Von 2006 bis 2013 hat die Anzahl der stationären Aufnahmen über die Notaufnahme um 50 Prozent zugenommen“, so Albrecht. Zu den ambulanten Behandlungen lägen dem Klinikum erst seit 2012 aussagekräftige Daten vor – hier habe es allein schon in den vergangenen zwei Jahren eine Steigerung von etwa neun Prozent gegeben. 2013 wurden in der Notaufnahme 24 000 Patienten behandelt, 12 000 davon stationär und die gleiche Anzahl ambulant. Im gesamten Klinikum wurden im vergangenen Jahr 17 580 stationäre Fälle behandelt und 23 895 ambulante.

Mit den erheblich zunehmenden Patientenzahlen, die in der Notaufnahme behandelt werden, musste das Klinikum Uelzen auch die Mitarbeiterzahl in dieser Abteilung erhöhen. Außerdem wurde die Präsenz an die Zeiten hohen Patientenaufkommens angepasst, berichtet Stefanie Albrecht. „Zusätzlich wurden wochentags Verwaltungskräfte und ein Hol- und Bringdienst in das Team integriert.“

Von Ines Bräutigam

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