Besseres Liniennetz ab 2020 / „Beitrag für die Umwelt“

Mehr Busse für Uelzen

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Künftig werden die Busse im Stadtverkehr mehr Ortsteile und die Gewerbegebiete anfahren. 

Uelzen – Bisher waren es nur Pläne, jetzt liegt ein ausgearbeitetes Konzept vor, das bereits auch die erste politische Hürde genommen hat: Ab 2020 dürfen die Uelzener mit einem neuen städtischen Busliniennetz rechnen, mit dem mehr Ortsteile sowie künftig auch die Gewerbegebiete angefahren werden (Siehe Infokasten).

Michael Kopske, Fachbereichsleiter für Stadtplanung in der Uelzener Verwaltung, nennt das neue Liniennetz „einen Beitrag, mit dem in Uelzen verstärkt auf den umweltfreundlichen Verkehr gesetzt werde“.

Der Stadtplanungsausschuss hat das Liniennetz am Dienstagabend bereits gebilligt, die Mitglieder sprachen sich zudem dafür aus, dass die Stadtwerke auch künftig für den öffentlichen Nahverkehr zuständig sein sollen. Das letzte Wort hat demnächst noch der Stadtrat.

Mit der Aufnahme von Orten wie Molzen und Kirchweyhe sowie Gewerbegebieten in das Liniennetz werden von den Stadtbussen mehr Kilometer gefahren, was auch höhere Kosten zur Folge hat. Die Verwaltung rechnet damit, dass sie künftig rund 500.000 Euro als Zuschuss für den Linienverkehr zahlen muss. Allerdings geht sie auch von einer höheren Anzahl von Fahrgästen aus. „Gerade durch die Anbindung der Gewerbegebiete werden mehr Fahrgäste erwartet“, so Bernhard Winkelmann, Projektverantwortlicher für das Liniennetz, am Dienstag.

Zudem sei das geplante Busnetz auch für Pendler interessant – jede Linie des Stadtverkehrs habe morgens und abends eine direkte Anbindung zum Bahnhof.

VON NORMAN REUTER

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