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Mehr als 30 Ideen für zentrale Plätze in Uelzen

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Von: Norman Reuter

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Hammersteinplatz, Kreishaus-Gelände und Wiese am Rathaus – für die drei Flächen werden heute die besten Konzepte im Zuge des gestarteten Wettbewerbs ausgewählt. 	Foto: NRE/Priv.
Hammersteinplatz, Kreishaus-Gelände und Wiese am Rathaus – für die drei Flächen werden heute die besten Konzepte im Zuge des gestarteten Wettbewerbs ausgewählt. Foto: NRE/Priv. © Reuter

Für drei zentrale Plätze in Uelzen werden Gestaltungsideen gesucht. Heute wählt eine Jury aus mehr als 30 eingereichten Vorschlägen die besten Konzepte aus. Die Preisträger sollen noch in dieser Woche bekannt gegeben werden. 


Uelzen – Die Ideen der Planungsbüros liegen auf dem Tisch: Im Wettbewerb, bei dem für drei zentrale Plätze in der Hansestadt Uelzen Gestaltungskonzepte gesucht werden, kommt heute die Jury zusammen, und wählt die aus ihrer Sicht besten Vorschläge aus. Geplant ist, bereits am morgigen Mittwoch die Preisträger bekannt zu geben.

Für das Gelände des alten Kreishauses an der Veerßer Straße (8100 Quadratmeter), für die Grünfläche am Herzogenplatz (3500 Quadratmeter) sowie für den Hammerstein-Platz (14 400 Quadratmeter) sind nach Auskunft der Stadtverwaltung insgesamt mehr als 30 Entwürfe eingereicht worden.

Für den Wettbewerb waren ursprünglich 15 Planungsbüros zugelassen worden. Vier von ihnen hätten während der Bearbeitungszeit ihre Teilnahme zurückgezogen, erklärt Stadtsprecherin Ute Krüger. Bleiben elf, die jeweils für die drei Flächen Vorschläge unterbreitet haben.

Eingereicht werden konnten nicht nur Entwürfe zu Bauten, sondern auch für Grün- und Freizeitanlagen. Dabei waren Themen wie Aufenthaltsqualität, Grünstrukturen sowie Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu berücksichtigen. Bevor die Planungsbüros gefragt waren, hatten Uelzener ihre Vorstellungen nennen können. Dabei waren beispielsweise für den Hammersteinplatz zwei Hochhäuser mit Sky-Lounge, Spielflächen, aber auch eine Fahrradservice-Station vorgeschlagen worden. Uelzener konnten sich am Herzogenplatz eine Wasserfläche, ein Hotel oder eine Markthalle vorstellen. Für das Kreishaus-Gelände war unter anderem ein Veranstaltungszentrum als Ergänzung zum Theater genannt worden.

Ausgewählt wird aus den Konzepten der Planungsbüros – und dies gemäß den Richtlinien für Planungswettbewerbe, wie die Stadtsprecherin informiert. Demnach werden die Entwürfe zunächst vorgestellt, es folgen zwei Abstimmungsrunden. „Erst nach der Entscheidung und Feststellung der Preisträger wird die Anonymität der einreichenden Büros aufgehoben“, schildert Stadtsprecherin Ute Krüger.

Es dürfte ein langer Tag werden für die Jury. Sie besteht aus sieben stimmberechtigten und vier stellvertretenden Preisrichtern, und teilt sich noch einmal in Fach- und Sachpreisrichter auf.

Vorgesehen ist, morgen nicht nur die Preisträger bekannt zu geben. Im Juni oder Juli sollen alle eingereichten Entwürfe der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Ob auf den drei Flächen die Siegerkonzepte auch umgesetzt werden sollen, das liegt in der Hand der Kommunalpolitik. „Der Rat der Hansestadt beschließt voraussichtlich Mitte des Jahres abschließend, ob die Ideen der Preisträger in einen Bebauungsplan einfließen und realisiert werden sollen“, erklärt Stadtsprecherin Ute Krüger. Dann könne es in einem zweiten Schritt zu einem Wettbewerb kommen, bei dem Investoren gesucht werden, die die Konzepte verpflichtend umsetzen.

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