Meeresklima statt Leseraum

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Ewa Labryga, Geschäftführerin und Inhaberin der Einrichtung, erklärte beim Tag der offenen Tür Interessierten die Vorzüge der „SalzGrotte“.

Bad Bevensen - Von Gudrun Kiriczi. „Für die Kurstadt ist die Salzgrotte ein absolut tolles Angebot und fehlte noch, um das Wellness- und Gesundheitsangebot zu komplettieren”, waren die Gäste nach der Besichtigung begeistert. Am Wochenende stellte sich die Einrichtung „SalzGrotte – Meeresklima-Center“ bei einem Tag der offenen Tür vor. Wo sich dereinst der Leseraum im Kurhaus befand, gibt es nun ein weiteres Gesundheitsangebot.

„Wir können unserem Geschäftsführer Uwe Winter von der Kur-GmbH dankbar sein, dass es ihm gelungen ist, das Projekt in unsere Region zu holen“, freute sich Bürgermeister Bruno Losaik und durchschnitt gemeinsam mit Winter das Band, um den Weg freizugeben. Losiak ist sicher, dass die SalzGrotte ein großer Erfolg wird.

So neu ist das Projekt allerdings nicht. Es ist die siebte Salzgrotte der Firma TerraPol, wie Ewa Labryga, Inhaberin und Geschäftsführerin, informierte. „Wir arbeiten seit sechs Jahren mit vielen Kliniken und medizinischen Zentren seit Einrichtung der ersten Salzgrotte in Bad Lippspringe zusammen und haben nur positive Erfahrungen gemacht“, sagte Labryga. Besonders für einen großen Teil chronischer Erkrankungen tue die Salzgrotte gut.

Das Salz an den Wänden der Bevenser Salzgrotte kommt von den Ausläufern des Himalajagebirges aus Pakistan. Das Salz am Boden ist Meeressalz.

„Die zwanzig Tonnen Natursalze sind in der Grotte verarbeitet, denn nur sie bringen das gesunde Klima“, so die Inhaberin. Acht Plätze bietet ein großer Raum mit einem Gradierwerk. Zusätzlich gibt es eine „Kuschelecke“ mit zwei Plätzen. Eine Sitzung in dem 20 Grad warmen Raum mit einer Luftfeuchtigkeit von 50 bis 60 Prozent dauert 45 Minuten und beginnt immer zur vollen Stunde.

Der stellvertretende Stadtdirektor Hans-Jürgen Kammer sah die Salzgrotte als eine richtig tolle Attraktion nicht nur für Kurgäste. Und Rolf Behn vom Aufsichtsrat der Bevenser Marketing freute sich, dass „wir mit der Salzgrotte wieder etwas geschaffen haben, das es im Umkreis nicht gibt“. Er ist sich ebenfalls sicher, das wird ein Zugpferd für die Kurstadt.

Und welches Geheimnis verbirgt sich dahinter? Mit der Salzgrotte kommt nicht nur eine Meeresbrise in die Heideregion. Die Salzverbindungen in der Grotte mit gesättigter und ionisierter Luft kann durch das Mikroklima helfen, Atemwegs- und Hauterkrankungen sowie Allergien und Schlafstörungen zu lindern.

Ewa Labryga und der Atemwegstrainer und Entspannungscoach Helmut Henseleits sind sich sicher, dass die Gäste sehr schnell positive Erfahrungen nach einem Besuch spüren. „Die Leute haben nach der Sitzung ein gutes Gefühl und merken, dass es ihrem Körper gut tut“, sagte Henseleits.

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