Maststall für 1344 Schweine

Im Bereich des Vinstedter Weges, nordwestlich von Westerweyhe, will der Landwirt einen Schweinemaststall, einen Güllebehälter und ein Futtersilo bauen.

Uelzen-Westerweyhe - Von Bernd Schossadowski. Etwa 800 Meter nordwestlich von Westerweyhe, neben dem Vinstedter Weg, will ein örtlicher Landwirt einen Maststall für 1344 Schweine errichten. Dazu liegt der Stadt Uelzen ein Bauantrag vor, den Silke Weidenhöfer, Leiterin der Planungsabteilung, jetzt dem Ortsrat Kirch- und Westerweyhe vorstellte.

Den Plänen zufolge sollen außer dem Maststall auch ein Güllebehälter und ein Futtersilo gebaut werden. „Das Ganze soll hinter einer Kuppe am Waldrand entstehen“, berichtete Silke Weidenhöfer. Sie hält die Anlagen aus Sicht der Stadt für genehmigungsfähig. Zurzeit prüft die Kreisverwaltung als Untere Naturschutzbehörde den Bauantrag noch. „Aus emissionsschutzrechtlicher Sicht hat der Landkreis aber keine Bedenken gegen das Vorhaben“, erklärte die Abteilungsleiterin bezüglich der zu erwartenden Lärm- und Geruchsbelastung.

Der Antragsteller hat eine Abschirmung der Stallanlagen durch Hecken vorgeschlagen. Zudem möchte er als Ausgleichsmaßnahme eine größere Fläche in der Gemarkung Westerweyhe mit heimischen Feldgehölzen bepflanzen. Über diese Punkte muss der Landkreis nun noch entscheiden.

Der Ortsrat Kirch- und Westerweyhe zeigte sich über den geplanten Bau der Mastanlage überrascht und äußerte auch Kritik. Befürchtet wird zum einen, dass der Wind den Güllegeruch ins Dorf wehen könnte. Zum anderen warnte Ortsbürgermeister Hans-Jürgen Stöcks (CDU) vor einer Zunahme des Lkw-Verkehrs in Westerweyhe. Allerdings hat der Ortsrat kein Entscheidungsrecht über das Bauvorhaben.

Weitere Aussagen der Ortsratsmitglieder und umfangreiche Informationen zur Größe der geplanten Anlagen lesen am Freitag in der AZ.

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