Landkreis verhandelt mit Eigentümern von Großobjekten / Sozialamt rechnet mit 1000 Asylbewerbern bis 2017

Massenunterkünfte für Flüchtlinge im Blick

Uelzen/Landkreis. Der Landkreis Uelzen verlässt seine bisherige Marschroute bei der Unterbringung von Asylbewerbern und denkt über die Nutzung von Massenunterkünften nach.

Es werde mit den Eigentümern und Vermietern von drei Großobjekten verhandelt, durch die Wohnraum für 200 bis 300 Asylbewerber angeboten werden könnten, berichtete Norbert Pern, Teamleiter des Asyl-Bereichs im Sozialamt des Landkreises Uelzen, am Donnerstag im Kreis-Sozialausschuss. Eine Entscheidung über eine Nutzung durch den Landkreis werde die Verwaltungsspitze treffen, sagte Pern gegenüber der AZ.

Gegenwärtig setzt der Landkreis auf eine weitestgehend dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen. Es werden vor allem Privatwohnungen angemietet, die größte Gemeinschaftsunterkunft befindet in der Villa im Park an der Ebstorfer Straße in Bad Bevensen. Dort sind insgesamt 50 Plätze für Asylbewerber vorhanden, von denen zurzeit 20 Plätze belegt sind, informiert Kreissprecher Martin Theine auf AZ-Nachfrage.

Von Norman Reuter

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