Polizei und privater Sicherheitsdienst im Einsatz in Woltersdorf / Gewalt auch an Uelzens Bahnhofstraße

Massenschlägerei unter Flüchtlingen

Woltersdorf. Mehr als 30 Flüchtlinge sind in einer Notunterkunft in Woltersdorf (Landkreis Lüchow-Dannenberg) am Wochenende aufeinander losgegangen.

Die Polizei zog Streifen aus der gesamten Region zusammen und konnte gemeinsam mit dem Sicherheitsdienst der Unterkunft die Personengruppen trennen. Nach ersten Erkenntnissen war es beim Abendessen zu einem Streit zwischen einem syrischen und einem afghanischen Flüchtling gekommen, in den sich dann immer mehr Männer einmischten. Schwer verletzt wurde niemand. Die Polizei nahm einen der Aggressoren zur Verhinderung weitere Übergriffe in Gewahrsam und leitete Strafverfahren wegen schweren Landfriedensbruchs, Körperverletzung und Sachbeschädigung ein.

Uelzen. Tätliche Auseinandersetzung in der Nacht an der Bahnhofstraße: Am Sonntag kurz nach Mitternacht soll ein 24-jähriger Mann im Verlauf eines Streites einem 16-Jährigen mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Die Polizei leitete ein Strafverfahren ein.

Uelzen. Unbekannte Täter haben bereits am Freitag zwischen 22 und 23 Uhr an der Schillerstraße einen abgestellten Toyota sowie einen Audi beschädigt, indem sie über die die Fahrzeuge gelaufen sind. Ein Zeuge beobachtete die Jugendlichen, meldete den Vorfall jedoch erst später der Polizei. Die hofft jetzt auf weitere Hinweise unter (0581) 9300.

Uelzen. Die Plane eines Autoanhängers, der im Hafengebiet an der Hamburger Straße abgestellt worden war, haben Unbekannte am Sonntagvormittag zerschnitten.

Lüdersburg. Bei einem Verkehrsunfall gestern Mittag am Ortseingang von Lüdersburg ist eine 53-jährige Autofahrerin nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und in den Straßengraben geschleudert. Dort kippte das Auto auf die Fahrerseite. Die Feuerwehr musste den Wagen aufrichten, um die Frau aus ihrer Notlage zu befreien. Sie erlitt Verletzungen. Der Schaden beträgt mehrere tausend Euro.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare