Täglich Nachfragen beim Gesundheitsamt

Masern: „Leute verunsichert“

tm Uelzen. Nach der jüngsten Masern-Epidemie in Berlin wächst auch im Kreis Uelzen die Verunsicherung: „Wir bekommen täglich Anfragen von Bürgern, ob eine Impfung bei ihnen nötig ist“, schildert der Leiter des Uelzener Gesundheitsamtes, Dr. Gerhard Wermes.

Besonders häufig gebe es Nachfragen von Eltern und älteren Menschen. Sorgen bereiten der Gesundheitsbehörde dabei vor allem die Impf-Lücken bei Erwachsenen, die nach 1970 geboren wurden. „Kinder und Jugendliche erreichen wir über die Schulen, aber eine Generation weiter sieht die Situation schon anders aus“, sagt Wermes. Die AZ sprach mit einem Experten darüber, wer sich impfen lassen sollte – weltweit stirbt aktuell alle vier Minuten ein Kind an Masern.

Von Thomas Mitzlaff

Das Interview steht heute in der gedruckten sowie auch in der digitalen Ausgabe.

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