Rumpelnde Karussells und fliegende Teppiche

11. Martini-Markt fand am vergangenen Wochenende auf Gelände an Albrecht-Thaer-Straße in Uelzen statt

Karussells für die Großen und für die Kleinen sorgten für viel Abwechslung am Gelände an der Albrecht-Thaer-Straße.
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Karussells für die Großen und für die Kleinen sorgten für viel Abwechslung am Gelände an der Albrecht-Thaer-Straße. 

Uelzen – Für die ein Jahr alt gewordene Leonie war es die erste Karussellfahrt ihres Lebens. „Sie hat das prima gemeistert und viel Spaß gehabt“, freut sich Papa Marcel Buhl aus Uelzen.

Marcel Buhl (Uelzen) mit Tochter Leonie.

Zusammen mit Leonies Urgroßeltern Helga und Georg Buhl schlenderten sie am Sonnabend über den Martini-Markt und nutzten das angenehm milde Herbstwetter zu einem Bummel an den Fahrgeschäften, an Schießbuden und Ständen mit viel Süßem.

Seit 2009 feiert Uelzen seinen „Martini“, von denen es viele in Deutschland gibt, auf dem Albrecht-Thaer-Gelände. Diese Märkte gehen zurück auf das mittelalterliche Marktrecht, als man um den Martinstag (11. November) herum zusammenkam, um sich vor dem Wintereinbruch mit allerhand Dingen einzudecken oder Produkte und Waren zu verkaufen. Heute sind daraus zumeist Volksfeste geworden.

Inga Lisa Goetz (Dortmund, links) und Tamina Dahms (Bargdorf) lieben Zuckerwatte.

Etwas bescheidener ist es in Uelzen. Aber wer einmal in der Hansestadt ist, verbindet das eben mit einem Abstecher auf das Festgelände. Inga Lisa Goetz aus Dortmund und Tamina Dahms aus Bargdorf schlecken an der süßen Zuckerwatte. „Kein Markt ohne Zuckerwatte“, heißt die Devise der beiden Freundinnen. Mit dabei sind auch die Bargdorfer Ulrike und Thorsten Dahms. „Wir waren heute mit der Familie zum Bowling und wollen mit dem Marktbesuch den Tag abrunden.“

Viele Besucher des Martini-Markts nahmen auch in der Beatbox Platz.

Ob dahin rumpelnde Kinderkarussells, aufeinander krachende Auto-Scooter, rasende Raupenbahn oder „fliegende Teppiche“, dazu animierend fetzende Musik und coole Sprüche. Einen Mangel an Abwechslung gab es nicht.

Und für alle, die es weniger turbulent mochten und doch nicht so gern in die Fahrgeschäfte steigen wollten, blieb noch das gemütliche Verweilen und der Klönschnack bei kandierten Früchten, süßen Crepes oder vielleicht auch einer deftigen Bratwurst. Für Herz und Seele war immer was dabei. Und für die kleine Leonie gab es noch eine Extra-Runde mit dem Karussell…

VON ULRICH BLEUEL

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