Uelzener Politik verschiebt Beratungen in den Februar 2020

Uelzens Marktstraßen bleiben vorerst befahrbar

Beratungen zum SPD-Vorschlag, die Gudesstraße, Veerßer sowie Lüneburger Straße in dauerhafte Einbahnstraßen umzuwandeln, wurden von der Uelzener Politik vertagt.
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Beratungen zum SPD-Vorschlag, die Gudesstraße, Veerßer sowie Lüneburger Straße in dauerhafte Einbahnstraßen umzuwandeln, wurden von der Uelzener Politik vertagt.

Uelzen – Die Uelzener Marktstraßen können vorerst weiter befahren werden wie aktuell. Der Ausschuss für Bauen, Infrastruktur, Umwelt- und Klimaschutz verwies zwei Anträge der UWG- und der SPD-Fraktion zu Beratungen in die jeweiligen Fraktionen.

Ziel sei es, im Februar 2020 eine Entscheidung zu möglichen Veränderungen zu treffen.

Wie berichtet, hatte die UWG einen Antrag gestellt, die Marktstraßen an Wochenenden in den Sommermonaten für Fahrzeuge zu sperren. In einer Umfrage hatten sich 61 Prozent der Bürger dafür ausgesprochen, allerdings auch 63 Prozent der befragten Gastronome dagegen. Die SPD hatte einen zweiten Antrag gestellt, wonach es künftig eine generelle Einbahnstraßenregelung der Marktstraßen geben solle.

Ausschussmitglied Rainer Schimmel schlug vor, dass Fahrzeuge von der Gudesstraße und Veerßer Straße kommend künftig nur noch in die Lüneburger Straße fahren dürften und nicht mehr in die Gudesstraße bzw. in die Veerßer Straße. Stadtbaurat Karsten Scheele-Krogull schlug vor, die Vorschläge der UWG und der SPD an einigen Wochenenden auszuprobieren. Karl-Heinz Schmäschke (Grüne) sprach sich für einen Versuch am Osterwochenende aus.

VON TIMO HÖLSCHER

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