Nach dem Feuer wollen die Lühmanns jeden Tag ein Stück mehr Normalität leben

„Man hilft, wo man kann“

Das kleine Zuhause der Familie Lühmann ist nicht mehr bewohnbar. Am Sonnabend war im Kinderzimmer des mobilen Eigenheims auf dem Campingplatz in Westerweyhe ein Feuer ausgebrochen. Vier Wehren waren im Einsatz, um das Feuer zu löschen.

Westerweyhe. Nur der kleine Weihnachtsbaum mit Lichterkette und dunkelroten Kugeln vor dem Eingang zeugt noch von den glücklichen Tagen, die Regina Lühmann-Schütte und ihr Mann Marcus mit den beiden Söhnen und der Tochter in dem kleinen Holzhäuschen verlebten.

Alles andere ist verloren, fiel am Sonnabend den Flammen anheim (AZ berichtete).

Gegen 22 Uhr, so erzählt das Ehepaar noch sichtlich aufgewühlt, sei die Tochter zum Spielen ins Wohnzimmer gekommen. „Wir wollten uns langsam bettfertig machen“, sagt Marcus Lühmann. Der Wohnraum diente dem Ehepaar in dem kleinen Häuschen auch als Schlafraum. „Es war nichts zu hören, nur plötzlich sah ich ein Flackern unter der Tür und mutmaßte, dass unsere Tochter den Fernseher angelassen hatte“, so Marcus Lühmann. Um diesen auszuschalten, sei er dann aufgestanden. „Als ich die Tür öffnete, schossen mir die Flammen schon entgegen. Das Zimmer stand lichterloh in Flammen“, sagt der Familienvater.

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