Max-Otto Stoye entwarf vor fünf Jahren die Eulen-Bilder

Maler der Uhlenköper

+
Für die AZ hat Max-Otto Stoye zur Feder gegriffen und ein Selbstbildnis von sich gezeichnet.

Uelzen. Immerhin: Mehrmals ist Max-Otto Stoye durch Uelzen gefahren, er kennt das Verlagsgebäude der AZ und die Straße um den Stadtkern herum bis zur B 71 nach Soltau. In Soltau hat Stoyes Sohn mehrere Jahre gelebt.

Viel bekannter als Uelzen selbst ist Stoye aber die Geschichte des Uhlenköpers. Für die AZ hat er vor fünf Jahren die kleinen Karikaturen des Vogels entworfen und gemalt.

Max-Otto Stoye ist heute 61 Jahre alt und wohnt in Bantikow in Brandenburg. Er zeichnet und malt schon seit 40 Jahren. Eine besondere Inspiration habe es dazu nicht gebraucht: „Man fängt als Kind einfach an“, sagt er heute. Er hörte dann auch nicht mehr auf, und als Twen wurde das Zeichnen dann ein wichtiges Hobby. Im Wesentlichen, so Stoye, habe er sich das Zeichnen und Malen selbst beigebracht.

Neben seinem Beruf als Psychologe und Lehrer arbeitet Stoye als Karikaturist, dabei zeichnet er für mehrere lokale und regionale Blätter.

Die Legende des Uhlenköpers war das, was Marc Rath, damaliger Chefredakteur der AZ, ihm als Inspiration vorgab. Mit Rath hatte Stoye mehrere Jahre lang zusammengearbeitet, er kam schließlich auf Stoye zu. „Er hat mir dann die Geschichte des Uhlenköpers erzählt, und ich fand die Geschichte sympathisch“, so Stoye. Danach ging er in sich und zeichnete los. Mehrere Emotionen sollten die Bilder nach Vorgabe von Rath zeigen. Erst erschienen sie zweifarbig, später vielfarbig.

„Die Federzeichnungen“, erklärt Stoye sein Handwerk, „entstehen mit der Hand. Später wird das Bild dann bei Bedarf mit dem Computer nachkoloriert“ – im Falle des Uhlenköpers, den der Leser vom linken oberen Eckchen dieser Seite kennt, mit einen Aquarell-Werkzeug.

Von Kai Hasse

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare