Martini-Markt erlebt neue Renaissance nach schwierigen Zeiten

Mächtig Rummel auf dem Uelzener Rummel

Gut festhalten, es geht rund: Die Uelzener nutzten die Chance und besuchten den Martini-Markt mit seinen Fahrgeschäften.
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Gut festhalten, es geht rund: Die Uelzener nutzten die Chance und besuchten den Martini-Markt mit seinen Fahrgeschäften.
  • VonOliver Huchthausen
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Gut festhalten, es geht rund: Am Wochenende haben die Menschen die Chance genutzt und sich auf dem Uelzener Martini-Markt amüsiert. Das Markttreiben erlebte dabei nach Monaten, in denen wegen Corona kein Rummel möglich war, eine regelrechte Renaissance. Die Schausteller freuten sich über den Zulauf.

Uelzen ‒ Seien wir mal ehrlich: So richtig war das nichts mit den Uelzener Jahrmärkten in den vergangenen Jahren, komplett unabhängig übrigens von dem gegenwärtigen Pandemie-Geschehen zu betrachten. Jahrmarkt in der klassischen Form schien sich überlebt zu haben, die Besucher blieben mehr und mehr aus. Nicht so beim diesjährigen Martini-Markt: Kaum freie Parkplätze am Albrecht-Thaer-Gelände und lange Schlangen beim Einlass, das hatte man wahrlich schon seit Jahren nicht mehr gesehen.

Organisator Frank Wiechel war die Freude deshalb auch anzumerken: „Der Jahrmarkt lebt. Man sieht hier diesmal Leute, die man vorher noch nie gesehen hatte – viele Familien, alte Uelzener, einfach toll. Ein siebenjähriges Mädchen hat sich übrigens bei mir persönlich dafür bedankt, dass ich das hier mache. Da war ich wirklich gerührt“.

Dank der 2G-Regel, Zutritt für Geimpfte und Genesene, konnten alle Besucher das Jahrmarkttreiben zudem unbeschwert genießen – etwas, was sich die meisten Anwesenden auch sehnlichst gewünscht hatten. Wie etwa die 24-jährige Denise mit ihrem gut eineinhalbjährigen Sohn Finn: „Wir sind richtig froh, endlich mal wieder Abwechslung zu haben“.

Einsteigen und Spaß haben: Der Autoscooter war ein beliebtes Fahrgeschäft und konnte wegen der 2G-Regel auch ohne Maske genutzt werden.

So sahen es auch Anni (32) und Tim (34) aus Bad Bevensen, die mit ihrem Sohn Elias nach Uelzen gefahren waren: „Endlich mal wieder raus, auch ohne Maske“.

Alexander (47) aus Uelzen zeigte sich ebenfalls erfreut, dass in Uelzen endlich mal wieder etwas los ist und merkte zudem an: „Vielleicht könnte man doch auch wenigstens tageweise auf die 3G-Regel heruntergehen, damit alle etwas davon haben.“

Die Freude an den Fahrgeschäften war jedenfalls ungebrochen und endlich durften sich auch die in der Pandemie so leidgeprüften Schausteller wieder über gute Umsätze freuen.

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