Donnersmarck-Stiftung rief mit Luftballon-Aktion zu Miteinander von Behinderten und Nichtbehinderten auf

Luftige Wünsche für gelebte Inklusion

nk Bad Bevensen. „…fünf, vier, drei, zwei, eins und los!“ 150 Luftballons stiegen, mit Adresskarten versehen, am Freitagnachmittag in einen sonnigen Herbsthimmel.

Und zwar nicht nur in Bad Bevensen, sondern zeitgleich an zwei Standorten in Berlin und im Brandenburgischen Rheinsberg. Die Fürst Donnersmarck-Stiftung hatte zu einer Aktion „Mittendrinn – so bin ich“ aufgerufen. Sie will damit das Ziel erreichen, Inklusion Wirklichkeit werden zu lassen.

Was verbirgt sich hinter dem Wort Inklusion? Mit Inklusion soll erreicht werden, gemeinsam einer Gesellschaft für alle näher zu kommen, denn jeder möchte gern mittendrin in der Gemeinschaft leben, so wie er ist, ob mit oder ohne Behinderung. „Mittendrin zu sein, heißt dabei zu sein, mitgestalten zu können“, informierte Susanne Schiering vom Gästehaus Bad Bevensen der Fürst Donnersmarck-Stiftung.

Die Stiftung hat seit ihrer Gründung vor fast 100 Jahren durch Guido Graf Henckel von Donnersmarck Pionierarbeit in der Förderung und Unterstützung von Menschen mit Behinderung geleistet. Der Leiter des Hauses in der Kurstadt, Michael Klopp, freute sich, dass sich an der Aktion nicht nur Gäste des Hauses, sondern auch viele Passanten beteiligten. Immerhin: Wird der Luftballon mit der Adressenkarte gefunden und an die Stiftung in Berlin geschickt, besteht die Chance, eine Wochenendreise nach Rheinsberg oder Bad Bevensen zu gewinnen.

Die siebenjährige Lina-Sophie hatte von ihrem Vater von der Aktion erfahren und machte spontan mit. Sie wünscht sich, dass der Finder ihrer Karte diese auch zurückschickt und sie vielleicht die glückliche Gewinnerin einer Reise wird.

Alle Teilnehmer wurden dann nach dem gelungenen Luftballon-Abflug von Michael Klopp zu einem großen Kuchenbüfett ins Gästehaus am Alten Mühlenweg eingeladen. – So wurde Inklusion schon gelebt.

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