Lok in der Luft

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kah Uelzen. Wofür früher oft eine Drehscheibe genutzt wurde, nutzte die Osthannoversche Eisenbahngesellschaft gestern zwei Krane: Sie hoben eine Rangierlok an, drehten sie um 180 Grad und stellten sie wieder auf die Gleise.

Der Grund ist, dass die Lokomotive – mit Spitznamen „Bonsai“ – in einem kurvigen Bereich zwischen Wartungshalle und Oberleitung stets derselben seitlichen Belastung ausgesetzt war. Um den einseitigen Verschleiß zu verhindern, wurde sie nun umgedreht. Dafür rückten zwei bis zu 60 Tonnen schweren Krane an, hoben die 40 Tonnen schwere Maschine hoch und drehten sie.

Den Artikel zu diesem ungewöhnlichen Manöver finden sie in der Donnerstagsausgabe der AZ.

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