Zentrales Grundstück des ehemaligen Café Harder soll mit geplantem Neubau verkauft werden

Lückenschluss für 1,55 Millionen Euro

+
Das Café Harder ist vor über drei Jahren abgerissen worden, seither klafft dort eine Baulücke. Die Grundstückseigentümerin hatte sich mit einer archäologischen Firma über die Grabungskosten gestritten. Nun wird ein Investor gesucht.

Uelzen. Für das Grundstück vom ehemaligen Café Harder wird auf zwei verschiedenen Wegen ein Käufer gesucht.

Renate Kynder Gräfin von Walderdorff und ihr Mann Friedrich Kynder wollen die Fläche an der Veerßer Straße 11, nahe dem Rathauskreuz für 380 000 Euro samt Baugenehmigung für ein Wohn- und Geschäftshaus an einen Investor verkaufen. Dazu haben sie einen Makler beauftragt. Als Alternative kann sich das Eigentümer-Paar offenbar auch vorstellen, selbst nach bestehenden Plänen einen Neubau zu errichten und diesen samt Grundstück dann für 1,55 Millionen Euro zu veräußern. Für diese Variante – als Baujahr ist noch 2014 angegeben – sucht ein anderes Maklerbüro einen Käufer.

Mehr zum Café Harder

Einigung im Kostenstreit

War Grabung notwendig?

"Das ist hochärgerlich"

Mit der Geduld am Ende

„Es kann sofort gebaut werden“, erklärt Werner Hinz von der VR Immobilien GmbH. Eine Baugenehmigung vom Juli 2012, Statikberechnung und Prüfung, Schallschutz-, Brandschutz- und Baugrundgutachten – alles sei vorbereitet. Auch das Unternehmen „Jeans Fritz“ sei noch an dem Projekt interessiert. Das Bekleidungsgeschäft hatte schon einen Mietvertrag für zehn Jahre mit den Eigentümern abgeschlossen, diesen jedoch gekündigt, nachdem nicht mit dem Bau begonnen worden war (AZ berichtete).

Von Diane Baatani

Mehr dazu lesen Sie am Mittwoch im E-Paper und in der Printausgabe der AZ.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare