Landkreis und Stadt sollen neue Wege gehen, um Touristen in Region zu lotsen

Lockmittel Uelzen-Card

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Die Bodensee Card gibt es schon. Auch für Uelzen wird eine solche Bonuskarte für Touristen ins Auge gefasst. 

Uelzen. Wie sollen mehr Touristen in die Hansestadt gelockt werden? Ein Vorschlag von Harald Meyer, dem Organisator der Nachwächterführungen, hat jetzt im Ausschuss für Stadtmarketing und Tourismus breite Zustimmung gefunden. Seine Idee: Die Einführung einer Uelzen-Card.

Mit dieser sollen Gäste, so schwebt es Meyer vor, kreisweit Rabatte oder Boni für den Besuch der Bevenser Therme, der Uelzener Nachtwächterführung oder des Klosters Ebstorf bekommen. Außerdem sollen auch Hoteliers, Geschäfte und öffentliche Nahverkehr mitmachen.

„Nur wer groß plant und denkt, kann auch Erfolge erzielen“, sagt Meyer. Solch eine Card gibt es etwa auch im Vinschgau in Südtirol oder am Bodensee und sei ein großer Erfolg.

„Eine solche Karte würde sehr gut passen, weil wir zusammenarbeiten müssen, um Touristen in die Region zu holen“, sagt Anke Steffen, Leiterin der Stadt- und Touristinformation der Hansestadt Uelzen. So könne die Card etwa in eine App integriert werden, an der zurzeit im Rahmen des Stadtmarketings gearbeitet wird. Außerdem erstelle man gerade sogenannte Paketangebote, um etwa Bustouristen mit kombinierten Angeboten anzulocken.

„Ohne Vernetzung mit den anderen Gemeinden geht es nicht“, sagt auch Silja Eichmann-Bartels (CDU). Die Card wäre ein gemeinsames Projekt, hinter dem sich alle versammeln könnten. Denn Uelzen allein locke nicht unbedingt die Touristen an. Doch in Kombination mit den anderen Angeboten sei die Region attraktiv und könnte aus ihrer Sicht von einer Uelzen-Card profitieren. „Alle Dinge sind eigentlich schon da. Wir müssen nicht noch extra ein Kloster bauen“, sagt Eichmann-Bartels.

Von Lars Lohmann

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