Auf Höhe Abfahrt Bad Bodenteich

Lkw-Kollision auf der Bundesstraße 4: Fahrer bei Auffahrunfall verletzt

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Einer der beschädigten Lkw auf der Bundesstraße 4.

Schwerer Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 4 im Kreis Uelzen auf Höhe der Abfahrt Bad Bodenteich.

nre/mdk Uelzen. (Update von 19.43 Uhr): In einer ersten Meldung war von einem silberfarbenen Kleinwagen die Rede, der vom Beschleunigungsreifen mit zu geringem Abstand zu einem bereits auf der Bundesstraße befindlichen Lkw auf die B 4 aufgefahren sein soll. Das bestätigte sich nach den weiteren Ermittlungen der Polizei nicht, wie diese am frühen Montagabend der AZ mitteilte. Unter anderem wurde auch die Dashcam eines Fahrzeugs ausgewertet.

Es soll sich wohl um einen normalen, wenn auch abrupten Bremsvorgang des ersten Lkws gehandelt haben. Die Vollbremsung wurde von dem Lkw laut Polizei wohl aufgrund des Verkehrsflusses automatisch ausgeführt.

Ein dem abbremsenden folgender Lkw war ihm daraufhin hinten aufgefahren. Der Lkw-Fahrer des hinteren Lkws wurde dabei verletzt. Sein Fahrzeug stammt aus der Prignitz. Zunächst war von einer schweren Verletzung die Rede.

Er wurde mit dem Rettungswagen ins Klinikum gebracht. Vor Ort war auch der Rettungshubschrauber, dieser konnte jedoch wieder aufsteigen ohne einen Patienten. Die Feuerwehr Uelzen war mit acht Personen vor Ort und musste austretendes Kühlwasser abstreuen. Es mussten keine Personen aus Fahrzeugen befreit werden. Die Fahrer konnten wohl eigenständig ihre Fahrzeuge verlassen, oder mit Hilfe von Zeugen.

Die Polizei gehe nicht davon aus, dass das Benennen eines unfallflüchtigen, silberfarbenen Kleinwagens vorsätzlich geschah, sondern vielmehr davon, dass es sich dabei um eine subjektive Erinnerung eines einzelnen Unfallbeteiligten handelte. 

Für knapp eine halbe Stunde wurde die Bundesstraße 4 gesperrt. Allerdings konnten Fahrzeuge in Richtung Süden, die Abfahrt Bodenteich/Hambrock zur Umfahrung nutzen. Die Bergung der Fahrzeuge wird voraussichtlich noch mindestens bis in die Abendstunden dauern.

Nach der Sperrung wurde dann zunächst versucht den Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeizuleiten. Wie lange die Bergung dauern wird, ist noch unklar.

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