Mittel für neues Projekt des CJD Göddenstedt fließen / Hilfe beim Übergang Schule-Ausbildung

Letzte Chance für Jugendliche

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Wenn Jugendliche die Schule schwänzen oder sich innerlich verweigern, ist der Start ins Berufsleben akut bedroht. Der CJD hat benachteiligte Schüler unterstützt. Jetzt gibt es Fördermittel für ein Nachfolgeprojekt.

Uelzen/Göddenstedt. Neue Chance für benachteiligte Jugendliche: Nach Auslaufen des Schulverweigerer-Programms des Christlichen Jugenddorfs (CJD) Göddenstedt wurde der Landkreis Uelzen jetzt in das bundesweite Modellprogramm „Jugend stärken im Quartier“ aufgenommen.

Das meldet der CDU-Bundestagsabgeordnete Henning Otte.

Das Programm, das wieder vom CJD durchgeführt wird, soll Jugendlichen, wie schon bisher, den Start ins Berufsleben erleichtern. Und der ist akut in Gefahr, wenn Schüler gar nicht zur Schule gehen oder sich dem Unterricht innerlich verweigern.

„Ganz oft stellen wir fest, dass Kleinigkeiten ausreichen“, berichtet Monica Büchel-Tetzlaff, die das Schulverweigerer-Programm des CJD in Uelzen sechs Jahre lang leitete. „Einen blöden Spruch des Lehrers oder eines Schülers ziehen sich Schüler so an, dass sie sich in ihren Kokon zurückziehen“, erklärt die Sozialpädagogin. Auch Probleme im Bekanntenkreis sowie Über- oder auch Unterforderung in der Schule könnten dazu führen, dass sich Schüler innerlich zurückziehen. Anschließend sei es schwierig, den Rückstand wieder aufzuholen. [...]

Von Gerhard Sternitzke

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