Kinder sollen ab 1. November in neuem Gebäude an der Gartenstraße betreut werden

Uelzen: Letzte „Bausteine“ für Kita

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Der Eingangsbereich des neuen Kita-Gebäudes an der Gartenstraße wird gepflastert. In gut vier Wochen soll die Betreuungseinrichtung dann ihre Pforten öffnen. Der Betriebsstart ist am 1. November geplant.

Uelzen. An der Gartenstraße laufen Pflasterarbeiten. Der Eingangsbereich für die neue Kindertagesstätte wird hergerichtet. Mit Akkuratesse setzen Bauarbeiter die Steine. Niemand soll später stolpern.

Beim Projekt selbst hat es im übertragenden Sinne so manchen Stolperstein gegeben. Die Stadt legte zunächst bei der Suche nach einem Betreiber eine Bruchlandung hin, Einzugstermine waren nicht einzuhalten. In wenigen Wochen soll die neue Kita nun aber ihre Türen öffnen.

Am 1. November sollen erstmals Kinder in den neuen Räumen basteln und spielen können, teilen Stadtverwaltung und der Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes mit, der für die Kindertagesstätte nun zuständig ist. Erste Pläne sahen einen Einzug der übergangsweise im gelben Pavillon der Lucas-Backmeister-Schule betreuten Jungen und Mädchen zum 1. August vor. Im Frühjahr zeichnete sich ab: Das wird nicht klappen. Ein Einzug Mitte September wurde in den Blick genommen.

Der Termin kam und verstrich ohne einen Umzug. Neben den Pflasterarbeiten müssten zurzeit noch die Heizungs- und Sanitäranlagen im neuen Gebäude fertiggestellt werden, es gebe auch noch letzte Elektroarbeiten zu erledigen, informiert die Stadtsprecherin Janin Thies. Zum 30. Oktober sollen die letzten Handwerker abgerückt sein.

Für den Nachmittag sei eine Erkundungstour der neuen Räume geplant, berichtet DRK-Sprecherin Meike Karolat. Eltern und Kinder haben dann die Möglichkeit, sich mit dem neuen Gebäude vertraut zu machen. Die Kindertagesstätte entstand in L-Form mit einer Grundfläche von 930 Quadratmetern.

„Kinder und Mitarbeiter freuen sich auf die neuen Räumlichkeiten“, sagt Karolat. Die Jungen und Mädchen hatten über Monate das Baugeschehen mitverfolgen können. Das neue Gebäude entstand in nur wenigen Metern Entfernung zum übergangsweise genutzten Pavillon.

Im neuen Gebäude können bis zu 80 Jungen und Mädchen betreut werden, 30 Krippenplätze für unter Dreijährige und 50 Kita-Plätze wird es geben. Mit der neuen Kindertageseinrichtung reagierte die Stadt auf einen gestiegenen Bedarf an Betreuungsplätzen.

Was an Baukosten letztlich für die Stadt anfällt, wird sich zeigen, wenn die letzten Rechnungen eingetroffen sind. „Eine Aussage zu den Gesamtkosten kann deshalb noch nicht getroffen werden“, so Stadtsprecherin Thies. Für Bau und Ausstattung sehe die Planung 1,8 Millionen Euro vor. Dem gegenüber stünden Fördermittel und ein Zuschuss des Landkreises von insgesamt 1,5 Millionen Euro.

Von Norman Reuter

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