Freiwillige Feuerwehr Masendorf richtete zum 80-jährigen Bestehen Stadtleistungswettbewerbe aus

Leistungsorientiert und feierlich

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Und die Großen aus Kirchweyhe waren auch nicht schlechter – errangen den 1. Platz beim „LF8“.

Uelzen. Die Jugendfeuerwehr Kirch-Westerweyhe hat den ersten Platz bei den Stadtleistungswettbewerben gemacht, dicht gefolgt von Hanstedt II und Uelzen. Bei den Wettkämpfen der „großen“ Kameraden (LF8 und TS8) errangen Kirchweyhe und Masendorf die ersten Plätze.

Anlässlich ihres 80-jährigen Jubiläums hatte die Freiwillige Feuerwehr Masendorf sich bereit erklärt, die Stadtleistungswettbewerbe auszurichten, und so ging es auf dem Platz zwar leistungsorientiert aber auch feierlich zu. Die Wehr Kirchweyhe würdigte bei der Preisverleihung „das Wertungsgericht, die gastgebende Wehr und das Kuchenbüfett“, wie Max Schulz bei der Entgegennahme des Pokals betonte.

So sehen Sieger aus: Die Jugendfeuerwehr Kirch-Westerweyhe machte den 1. Platz beim Stadtleistungswettbewerb – Pokal, Urkunde und eine Dose Fruchtgummis sind der Lohn der Mühen.

„Der größte Fehler war als der Schlauch die Leiter gekreuzt hat“, hatten die Wertungsrichter auf dem Bewertungbogen festgehalten, „das kostete 20 Punkte“, las Wertungsrichterin Heike Hanschke von der Wehr Groß-Malchau-Boecke vor „und der Ankerstich war falsch“. So ergeben die Bewertungsbögen wertvolle Hinweise für die Übungsabende der teilnehmenden Ortswehren. „Die Gruppen wissen die Anmerkungen für sich auszuwerten“, meinte Kreiswettbewerbsleiter Uwe Löper. „Im Ernstfall muss jeder Griff sitzen.“

In unterschiedlichen Disziplinen zeigten die Brandschützer ihr Können.

Bei den Wettbewerben nahmen es einige nicht ganz so ernst. „Schließlich haben wir bei einem ernsten Löschangriff nicht alles so schön aufgebaut“, erzählt Florian Pott aus Holdenstedt und sein Sohn Lennard erzählte, dass er bei den Übungen in der Kinderwehr die Löschübungen am spannendsten findet. Während die Wertungsrichter aus verschiedenen Wehren immer wieder zur Besprechung der Bewertungsbögen die Köpfe zusammensteckten und ihre Beobachtungen austauschten und ergänzten, wie Kreiswettbewerbsleiter Uwe Löper, Heike Hanschke aus Groß Malchau, Bruno Gelhaar aus Beverbeck, Frank Gerdau aus Jarlitz, Eberhard Klinner aus Allenbostel sowie Matthias Giere, Jens Beier und Hartwig Wöhling aus Testorf, kristallisierten sich am späten Nachmittag die besten Ergebnisse in Punkten heraus: Bei den neuen Wettspielen zu LF8 holte Kirchweyhe 345,85 Punkte, Uelzen 340,61 Punkte, Oldenstadt 285,39 Punkte und Westerweyhe 261,20 Punkte. Bei dem TS-Wettkampf erreichte Gastgeber Masendorf mit 435,41 Punkten das beste Ergebnis, gefolgt von Veerßen mit 286,33 Punkten und Holdenstedt mit 257,66 Punkten.

Da lagen die Jugendfeuerwehren Kirch-/Westerweyhe, Hanstedt II, Uelzen, Holdenstedt, Oldenstadt und Veerßen in der Reihenfolge mit ihren Punktzahlen wesentlich dichter beieinander, die von 1255 bis 1326 Punkten erreichten.

Von Angelika Jansen

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