Amtsgericht verhängt Geldstrafe gegen 35-jährigen Lüchower / Entlassung aus Schuldienst wahrscheinlich

Lehrer lädt Kinderpornos herunter

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(Symbolfoto)

as Lüchow. Ein 35-jähriger Lehrer, der bis Ende April 2014 in einer Schule in Lüchow unterrichtet hat, muss mit seiner Entlassung aus dem Schuldienst rechnen.

Das Amtsgericht in Dannenberg hat den bisher unbescholtenen Mann jetzt wegen des Besitzes von kinder- und jugendpornografischen Dateien zu einer Geldstrafe von 5400 Euro verurteilt.

Die Ermittler hatten über 30 000 solcher Dateien auf dem Computer und den Datenträgern des Angeklagten gefunden und dokumentiert. Der Lehrer ist seit der Hausdurchsuchung Ende April 2014 vom Dienst freigestellt und ist nach Hessen zu seinen Eltern umgezogen.

Der ledige und kinderlose Mann hatte vor Gericht leise und knapp seine Taten gestanden. „Ich empfand das schon damals als nicht richtig, was ich getan hatte, war aber immer zwischen zwei Polen hin- und hergerissen“, bekannte der bislang unbescholtene Angeklagte während der Gerichtsverhandlung. „Ich hoffe, dass ich mich bessern werde.“ Heute besitze er keinen PC mehr. Und auch Tagebuch, in dem die Ermittler seine sexuellen Fantasien fanden, schreibe er nicht mehr.

Unklar ist noch, ob das Urteil rechtskräftig wird. Verteidiger und Staatsanwaltschaft können in Berufung gehen.

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