Politik empfiehlt Millionen-Investition ins Gymnasium

LeG: Elf neue Räume gegen Platzmangel

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Elf neue Klassenräume sollen am Uelzener Lessing-Gymnasium entstehen. Insgesamt werden rund 2,35 Millionen Euro investiert.

Uelzen. „Das Lessing-Gymnasium ist bis zum Rand voll“, sagt Anja Schön vom Schul- und Kulturamt des Landkreises. Daher hat sich der Kreis-Schulausschuss jetzt mit einer Millionen-Investition für das Lessing-Gymnasium (LeG) befasst.

Insgesamt sollen rund 2,35 Millionen Euro in die Räumlichkeiten der Schule investiert werden; das Gremium empfahl jetzt einstimmig, die Planungen hierfür aufzunehmen. Geplant ist der Neubau von elf Unterrichtsräumen für 1,825 Millionen Euro, die Sanierung des Biologietraktes für 200 000 Euro sowie des sogenannten A-Traktes für 325 000 Euro.

Das Ziel der Planungen umriss der Fachbereichsleiter des Gebäudemanagements Uelzen/Lüchow-Dannenberg, Eckhardt Meier: „Der ausufernde Gebäudekomplex soll zentraler werden.“ So sollen künftig die naturwissenschaftlichen Räume an einem Ort konzentriert werden. Dazu wird der sogenannte „Michaelisbau“ aufgestockt, der Gebäudetrakt, der parallel zur Ripdorfer Straße verläuft. Dort entstehen zwei der elf neuen Unterrichtsräume. Auch die Räumlichkeiten für den Ganztagsbereich sollen zentraler im vorhandenen A-Trakt untergebracht werden.

Die restlichen neun weiteren Klassenräume werden in einem dreistöckigen Anbau an den Gebäudekomplex, der entlang des Ilmenauufers liegt, untergebracht. „Vorteil dieser Variante ist, dass sie uns Möglichkeiten zum weiteren Ausbau gibt“, sagt Meier. So werde eine spätere Aufstockung des Anbaus gleich mit eingeplant.

Gleichzeitig mit den neuen Klassenräumen entstehen auch zwei weitere Differenzierungsräume, sodass das LeG künftig drei solcher Räume zur Verfügung hat. Damit ist laut Erstem Kreisrat Uwe Liestmann der Bedarf für die Inklusion gedeckt. Die Pläne bezeichnet er als „beste Lösung“ und „charmante Variante“.

Auch bei den Mitgliedern des Schulausschusses finden die Planungen ein positives Echo. „Die Räume genügen den modernen Ansprüchen an den Schulen“, sagt Heinrich Scholing (Grüne). Er sei zufrieden, wenn eine Schule so ausgestattet wird, dass sie auch ihre Vorstellungen von Unterricht umsetzen kann. „Der Bau schlägt mehrere Fliegen mit einer Klappe“ sagt Ivonne Großmann (SPD). Der einheitliche naturwissenschaftliche Trakt und die anderen Planungen machten Sinn.

Bis die neuen Räumlichkeiten von Schülern und Lehrern genutzt werden können, wird es aber noch dauern. Nach der Planung des Projektes im nächsten Jahr wird 2019 und 2020 gebaut.

Von Lars Lohmann

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