Wie lautet Bienenbüttels Agenda 2020?

Klaus-Georg Franke

ib Bienenbüttel. Das Thema Umkreisung der Gemeinde Bienenbüttel in den Landkreis Lüneburg sei bereits mehrfach, zum Beispiel am Rande von Sitzungen, thematisiert worden. Deshalb versteht Klaus-Georg Franke, Mitglied der Kommunalpolitischen Alternative (KA) und Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG) auch nicht, warum sich CDU und SPD darüber beklagen, die KA gehe mit einem Antrag auf Überprüfung der Vor- und Nachteile eben dieser Umkreisung überraschend an die Öffentlichkeit.Mehr noch: Bereits im Mai 2008 habe die KA den Bürgermeister damit beauftragt, zu überprüfen, wie die Chancen für eine solche Umkreisung stehen.

Das Landesinnenministerium winkte, wie berichtet, ab. Nun aber sei, so Klaus-Georg Franke, durch die Diskussion einer möglichen Fusion der Landkreise Uelzen und Lüchow-Dannenberg eine neue Situation entstanden. "Da stellt sich erneut die Frage, was passiert im Falle eines Falles mit Bienenbüttel?" Die KA halte es "für längst überfällig, die Zukunft Bienenbüttels zu diskutieren". Franke: "Hinzu kommt, dass der Landkreis seit Jahren kaum mehr in Bienenbüttel investiert."Eine dringende Diskussion aller Fraktionen sei notwendig, um folgende Fragen zu beantworten: Wie lautet für Bienenbüttel die Agenda 2020? Wo wollen wir hin, wie sieht unser Masterplan aus? "Nur, in Bienenbüttel genießt man die Stimmenmehrheit der nach der Wahl gegründeten CDU/SPD-Gruppe und wollte von konstruktiven Vorschlägen der KA kaum etwas wissen", kritisiert Franke. "Ich hätte mir gewünscht, dass die CDU/SPD-Gruppe diesen Antrag völlig unvoreingenommen und konstruktiv mitdiskutiert hätte. Mit scheint, es geht vielmehr auch darum, von der eigenen verpassten Chance, den Antrag zu stellen, abzulenken."

Erschienen: 06.05.2009: AZ / amz / Seite:5

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