Agentur plant Lehrstellenbörse / Freie Plätze in Industrie und Einzelhandel

Last Minute für Azubis

Wer im Landkreis Uelzen den Beruf des Augenoptikers erlernen möchte, hat noch Chancen auf eine Lehrstelle. Foto: dpa

dib Uelzen. . Ebenso viele freie Ausbildungsstellen wie Bewerber gibt es derzeit im Landkreis Uelzen. Im gesamten Agenturbezirk Lüneburg/Uelzen waren Ende Juni noch 1164 Ausbildungsstellen unbesetzt, gleichzeitig suchten noch 1841 Personen einen Lehrplatz.

Für den Landkreis Uelzen gilt das Verhältnis 1:1 – auf eine unbesetzte Ausbildungsstelle kommt ein unversorgter Bewerber. Daher haben die Berufsberatung und der gemeinsame Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcentern eine Last-Minute-Aktion organisiert. Am Mittwoch, 17. Juli, können sich Jugendliche zwischen 9 und 13 Uhr am Standort an der Lüneburger Straße 72 in Uelzen ohne vorherige Terminvereinbarung beraten lassen. Im Mittelpunkt stehen die freien Ausbildungsstellen sowie alternative Perspektiven und Berufseinstiege.

„Wer bisher noch keine Ausbildungsstelle gefunden hat oder noch nicht bei der Berufsberatung war, sollte die Aktion nutzen“, betont Bernd Passier, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Lüneburg-Uelzen, „denn bereits in wenigen Wochen fällt der Startschuss für das neue Ausbildungsjahr und die Auswahl an freien Ausbildungsstellen ist jetzt noch vielfältig.“ Auf jeden Fall sollten die Besucher der Beratungsstelle das aktuelle Zeugnis am 17. Juli mit dabei haben. Freie Plätze gibt es in verschiedenen Branchen: Gesucht werden unter anderem angehende Altenpfleger, Anlagenmechaniker, Augenoptiker, Dachdecker, Kauffrauen und -männer für Einzelhandel oder Bürokommunikation, Industriemechaniker, Pferdewirt, Maschinen- und Anlagenführer sowie Mechaniker.

Die Lage auf dem Ausbildungsmarkt schätzt Bernd Passier als stabil ein. „Die Chancen für Schulabgänger sind deutlich besser als noch vor einigen Jahren“, lautet seine Bilanz. „Es gibt noch eine Vielzahl an freien Ausbildungsstellen in den unterschiedlichsten Berufen.“ Sein Tipp: Seine Chancen verbessere derjenige, der offen für Alternativen sei. Zudem stünden die so genannten Primärtugenden wie Engagement, Pünktlichkeit, Motivation und Höflichkeit bei Arbeitgebern hoch im Kurs. „Die Jugendlichen sollten auf jeden Fall am Ball bleiben, denn gerade jetzt und in den ersten Monaten des Ausbildungsjahres bewegt sich noch viel auf dem Ausbildungsmarkt“, rät der Agenturchef.

Jugendliche, die dieses Jahr die Schule verlassen haben und noch kein persönliches Gespräch bei ihrem Berufsberater hatten, sollten schnell einen Termin vereinbaren. Unkompliziert und rund um die Uhr sei das im Internet möglich, unter www.arbeitsagentur.de unter der Rubrik „Kontakt“. Nach der Anmeldung ruft das Team des Service-Centers zurück und vereinbart den Beratungstermin.

Ein Termin kann auch direkt im Service-Center unter der kostenfreien Rufnummer (08 00) 4 55555 00 vereinbart werden.

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