Landrat Dr. Blume macht sich für die Abschaffung der Jagdabgabe stark

Steuer auf der Abschussliste

+
Sind die Kredite im Kreis abbezahlt, sollen die Jäger entlastet werden. 350 Jagdpächter und Grundstückseigentümer, die auf ihren Flächen jagen, bescheren dem Landkreis momentan noch jährliche Einnahmen von 120 000 Euro.

nre Uelzen/Landkreis. Mit dem Hinweis auf den bestehenden Zukunftsvertrag zwischen dem Land Niedersachsen und dem Landkreis hat Landrat Dr. Heiko Blume im Rahmen der Haushaltsberatungen Überlegungen zu einer finanziellen Entlastung der Kommunen und der Einwohner durch eine niedrigere Kreisumlage eine Absage erteilt (AZ berichtete).

Zunächst sei der Landkreis zu entschulden, erklärte er. Erst dann könne über Möglichkeiten der Entlastung gesprochen werden. Für diese Zeit hat der Verwaltungs-Chef jedoch auch schon eine Vorstellung, wie eine Entlastung zumindest für einen Teil der Kreisbewohner aussehen könnte. Gegenüber der AZ kündigte er an, dass er sich für die Abschaffung der Jagdsteuer stark machen wolle.

Die Abgabe wird im Kreis von rund 350 Jagdpächtern und Grundstückseigentümern, die auf ihren Flächen jagen, bezahlt. 120.000 Euro, so hat es die Kämmerei berechnet, sollen als Steuereinnahmen im kommenden Jahr in die Haushaltskasse des Landkreises fließen. Für die darauffolgenden Jahre werden Beträge in gleicher Höhe erwartet, sofern die Steuer nicht abgeschafft wird. [...]

Mehr lesen? Dann am besten die heutige AZ kaufen, oder sich bei unserem E-Paper einloggen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare