Ein zweiter Blitzer-Anhänger

Landkreis Uelzen setzt verstärkt auf mobile Verkehrsüberwachung

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Ein erster mobiler Blitzer-Anhänger ist seit dem Sommer im Einsatz: Mehr als 3.000 Mal löste er bereits aus, unter anderem an der Hauenriede in Uelzen. 

Uelzen/Landkreis – Bei der Verkehrsüberwachung wird der Landkreis Uelzen künftig noch stärker mobile Blitzeranlagen einsetzen.

Auf Beschluss der Kreispolitik wird ein weiterer Blitzer-Anhänger angeschafft, der an verschiedenen Orten abgestellt und ohne größeren Personalaufwand Geschwindigkeitsverstöße festhalten kann.

Im Sommer des vergangenen Jahres hatte der Landkreis einen ersten solchen Blitzer-Anhänger für die Verkehrsüberwachung besorgt, der seitdem an Straßen aufgestellt wird. Zuletzt stand er in Wieren. Mehr als 3000 Mal hat dieser Anhänger in den ersten gut sechs Monaten bereits ausgelöst, informiert die Kreisverwaltung.

Wie Andreas Dobslaw, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion und Geschäftsführer der Uelzener Unfallkommission, im AZ-Gespräch erläutert, sei der zusätzliche Blitzer-Anhänger als Ersatz für stationäre Anlagen gedacht, die aufgrund ihres Alters und Störanfälligkeiten in den nächsten Jahren ohnehin zu erneuern sind. Es gebe dabei Orte, an denen nicht mehr permanent ein Starenkasten stehen müsse. Mithilfe des Blitzer-Anhängers könnten die Verkehrsteilnehmer punktuell an die Geschwindigkeitsgebote erinnert werden. Dobslaw betont: „Es geht um Sicherheit.“ Deswegen sollen jährlich auch 200.000 Euro an Bußgeldern an die Unfallkommission fließen. „Mit dem Geld sollen Projekte für mehr Verkehrssicherheit im Landkreis realisiert werden“, sagt Dobslaw. So könnten Kreisverkehre entstehen.

Von Norman Reuter

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