Zehn Deponien werden untersucht

Landkreis Uelzen: Gefahren durch Bohrschlamm?

+
Dort, wo einst Bohrschlamm abgelagert wurde, finden Bodenuntersuchungen statt.

nre Uelzen/Landkreis – Im Landkreis Uelzen werden zurzeit alte Bohrschlammdeponien untersucht. Mit den Untersuchungen soll eine Gefährdung für Mensch und Natur ausgeschlossen werden.

Die Deponien entstanden im Zusammenhang mit einer Erdgas- und Erdölförderung im Landkreis Uelzen. Bei Bohrungen zutage gefördertes Erdreich sowie dabei eingesetztes Wasser wurde in Gruben geschüttet.

Nach Auskunft des Kreisumweltamtes sind zehn solcher Ablageplätze für Bohrschlamm im Landkreis Uelzen bekannt. Sie verteilen sich über die gesamte Landkreisfläche, die Größte mit einem Volumen von 11 000 Kubikmetern liegt bei Holdenstedt (Stadt Uelzen), die Kleinste mit 1400 Kubikmetern bei Seedorf (Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf).

Wie der Kreisumweltamtsleiter Alexander Krüger gegenüber der AZ erklärt, seien bei drei Deponien die Untersuchungen bereits erfolgt. Abschließende Ergebnisse würden dem Landkreis noch nicht vorliegen.

Mehr zu dem Thema lesen Sie heute (12.02.) in der gedruckten Ausgabe der AZ sowie im E-Paper.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare