Region punktet bei Studie vor allem bei „Freizeit und Natur“ / Aber nur Platz 400 von 401 bei Krankenhaus-Erreichbarkeit

Kreis Uelzen landet niedersachsenweit in den Top Ten

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Immobilien sind im Landkreis Uelzen immer noch vergleichsweise günstig. Hier belegt die Region Platz 25 von 401.

loh Uelzen/Landkreis. „Wo lebt es sich am besten?“ Dieser Fragestellung ist das renommierte Schweizer „Prognos-Institut“ im Auftrag des ZDF im Rahmen einer bundesweiten Vergleichsstudie nachgegangen.

Im Rahmen der Untersuchung wurden sämtliche 401 Kreise und kreisfreien Städte in Deutschland hinsichtlich verschiedener Lebensbereiche mit zahlreichen Unterkriterien miteinander verglichen. Anschließend wurde auf der Grundlage der ermittelten Ergebnisse ein entsprechendes Ranking aufgestellt.

Demnach liegt der Landkreis Uelzen unter den 45 Kreisen beziehungsweise kreisfreien Städten in Niedersachsen unter den Top Ten – auf Rang 7. Im bundesweiten Vergleich erreicht der Kreis Uelzen den 239. Rang. „Ein tolles Ergebnis, über das ich mich natürlich sehr freue“, sagt Landrat Dr. Heiko Blume. Damit belege die Untersuchung, dass die Lebensqualität der hier lebenden Menschen als vergleichsweise hoch eingestuft werden könne.

Die beste Platzierung erreicht der Landkreis Uelzen laut der Studie im Bereich „Freizeit und Natur“. Hier belegt er mit 50,6 von möglichen 100 Punkten bundesweit den 208. Rang. In den Bereichen „Arbeit und Wohnen“ sowie „Gesundheit und Sicherheit“ schafft es der hiesige Landkreis mit 57,2 beziehungsweise 55,3 von möglichen 100 Punkten jeweils auf den 234. Rang.

Besonders positiv für den Kreis Uelzen werteten die Ersteller der Studie im Bereich „Arbeit und Wohnen“ die Einzelkriterien „Wohnfläche je Einwohner in Quadratmetern“ (23. Rang) und das Verhältnis von Immobilienkaufpreis zum Einkommen (25. Rang).

Negativ wurde in der Kategorie „Gesundheit und Sicherheit“ die Lebenserwartung der Bevölkerung im Landkreis Uelzen bewertet. Dieser landet bei den Frauen nur auf Platz 368 und bei den Männern auf Platz 329. Auch bei der Erreichbarkeit von Krankenhäusern schneidet die Region schlecht ab und wird mit Platz 400 Vorletzter. Positiv ist hingegen Platz 47 bei der Rehakliniken-Dichte.

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