Uelzen im Vergleich mit 401 Regionen: Platz 12 für preiswertes Wohnen

Ein Landkreis für Familien

Heiko Blume

Uelzen. Für Familien bietet der Landkreis Uelzen eine besonders hohe Lebensqualität. Im Vergleich zu 401 weiteren Kreisen und kreisfreien Städten bundesweit schafft die Familienfreundlichkeit des hiesigen Landkreises es bis auf Rang 12.

Das geht aus dem Familienatlas 2012, den das Bundesfamilienministerium in Auftrag gegeben hat, hervor.

So seien Eigentumshäuser und Wohnungen im Verhältnis zu den anderen Kreisen besonders erschwinglich, zudem gebe es viel Fläche zur Erholung und ein breites Angebot in Sportvereinen für die Jüngsten. Vor allem in diesen Bereichen punktet die Attraktivität des Landkreises Uelzen.

Für die Studie untersuchte die Prognos AG insgesamt 402 Landkreise und kreisfreie Städte in den Bereichen „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, „Wohnen und Wohnumfeld“, „Bildung“ und „Angebote und Organisation der regionalen Familienpolitik“. Die Kreise wurden in neun Ränge eingestuft, von „Top-Regionen“ bis zu „strukturschwachen Regionen“. Der Landkreis Uelzen wurde als „profilierte Region für Familien“ bezeichnet und landete damit auf Rang Zwei, berichtet Landrat Dr. Heiko Blume zufrieden. „Wir haben für Familien viel zu bieten“, weiß er. So hätten etwa viele Unternehmen – wie auch die Kreisverwaltung – bereits das „Fami-Siegel“ erhalten, das sie als besonders familienfreundlich auszeichnet. Auch beim Punkt „Verunglückte Kinder im Straßenverkehr“ liegt Uelzen mit Platz 43 recht weit vorn, weil es verhältnismäßig wenig Verkehr hier gebe, erklärt Blume.

Während der Landkreis im Bereich „Familienfreundlichkeit“ also sehr vorbildlich ist, weist Prognos ihm in Bezug auf den Arbeitsmarkt und die regionale demografische Entwicklung einen Platz im mittleren Drittel zu. Auch dieses Ergebnis könne sich durchaus sehen lassen, es gebe aber auch noch Spielraum für weitere Verbesserungen, lautet das Fazit des Landrats. Die Gesamtdaten aus dem Familienatlas sind noch nicht veröffentlicht. Wann sie online eingesehen werden können, steht nach Angaben des Ministeriums bislang nicht fest.

Von Diane Baatani

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare