Festnahme in Uelzen

Landgericht verhängt Haftstrafen für Metalldiebe

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In Uelzen fand die Diebstahlserie ein Ende: Seit Ende 2011 richteten die Bande einen Schaden von beinahe einer halben Million Euro an. Foto: Archiv

LÜNEBURG/UELZEN - Fast drei Monate richtete eine Bande von Metalldieben seit November 2012 mit einer Serie von Einbruchsdiebstählen in ganz Norddeutschland einen Gesamtschaden von beinahe einer halben Million Euro an, bis ihr Treiben mit der Festnahme in Uelzen sein jähes Ende fand.

Mit empfindlichen Haftstrafen hat das Lüneburger Landgericht Mittwochnachmittag einen Mammutprozess gegen acht Mitglieder der Bande zu Ende gebracht. Drei der zwölf ursprünglich in Uelzen festgenommenen Mittäter waren schon vorher verurteilt worden und hatten wegen der Anwendung der Kronzeugenregelung Bewährungsstrafen erhalten.

Gegen drei der Männer, die nach den Feststellungen des Gerichts als Rädelsführer verabredet hatten, die Taten der Bande zu organisieren, verhängte die Große Strafkammer gestern wegen schweren Bandendiebstahls in bis zu 15 Fällen Gefängnisstrafen von vier Jahren und zwei Monaten bis zu fünf Jahren. Für weitere fünf Männer, die mit ihnen seit dem 11. Februar 2013 in Untersuchungshaft und seit Mitte August auf der Anklagebank sitzen, fielen die Strafen für besonders schweren Diebstahl zwischen zwei Jahren und zwei Monaten bis zu zwei Jahren und acht Monaten aus. Sie seien nur bei einem Teil der insgesamt über 20 Einzeltaten dabei gewesen, weshalb die Kammer eine bandenmäßige Begehung nicht unzweifelhaft feststellen konnte. - aja

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