Landgericht befragt Feiernde aus der Tatnacht

Robert K.: Zeugen aus zwei Gruppen

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Symbolfoto

dib Uelzen/Lüneburg. Zwei Gruppen von jungen Menschen wurden gestern im Prozess um versuchten Totschlag vor dem Landgericht Lüneburg vernommen.

Der eine Kreis von Zeugen erklärte, Robert K. zwar zu kennen, ihn aber am Tatabend im Juli 2011, als ein 42-jähriger Uelzener an der Gudestorbrücke lebensgefährlich verletzt wurde, nicht beobachtet zu haben.

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Die zweite Zeugen-Gruppe hingegen gab an, die Auseinandersetzung genau miterlebt zu haben. Ob Robert K. allerdings, wie ihm in der Anklage vorgeworfen wird, das am Boden liegende Opfer an den Kopf getreten habe, konnten auch diese Zeugen nicht bestätigen.

In dem Revisionsverfahren vor dem Landgericht hatte bereits am vergangenen Dienstag ein 18-Jähriger bezeugt, dass er die in der Anklage genannten Fußtritte von Robert K. gegen ein bereits am Boden liegendes Opfer gesehen habe. Der Angeklagte selbst soll, wie berichtet, direkt nach der Tat seiner Haftrichterin gegenüber gestanden haben, den Mann mit Tritten verletzt zu haben. Diese hatte das im ersten Verfahren gegen Robert K. berichtet, diese Aussage kann jedoch aus formalen Gründen nicht gewertet werden.

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