1,3 Millionen Euro fließen / Spatenstich ab Sommer

Arbeiten an Dieterichsstraße: Land „hilft“ beim Kreisel-Bau

Die Verkehrssituation an der Dieterichsstraße mit unterschiedlichen Vorfahrtsregeln binnen weniger Meter soll mit einem Kreisverkehr entschärft werden. Baubeginn wird frühestens im Sommer sein.
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Die Verkehrssituation an der Dieterichsstraße mit unterschiedlichen Vorfahrtsregeln binnen weniger Meter soll mit einem Kreisverkehr entschärft werden. Baubeginn wird frühestens im Sommer sein.
  • Norman Reuter
    vonNorman Reuter
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Es ist ein Vorhaben, zu dem die Planungen seit Jahren laufen: Jetzt hat die Hansestadt Uelzen eine wichtige Hürde dabei genommen. Das Land Niedersachsen wird finanziell den Bau des Kreisverkehrs an der Dieterichsstraße unterstützen.

Uelzen – Nach Angaben des Verkehrsministeriums in Hannover werden etwa 1,3 Millionen Euro aus dem Jahresprogramm zum Ausbau der Straßeninfrastruktur an die Hansestadt Uelzen fließen. Das entspricht 60 Prozent der förderfähigen Kosten in Höhe von etwa 2,1 Millionen Euro.

Weitere Förderung im Blick

Verknüpft ist der Bau des Kreisverkehrs mit der Neugestaltung des Busumstiegs am Rathaus. Hier hofft die Stadt ebenfalls auf eine Förderung von maximal 75 Prozent der förderfähigen Kosten in Höhe von etwa 1,1 Millionen Euro durch die Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) – mit einer Antwort werde hier bis Ende Februar gerechnet, so Stadtsprecherin Ute Krüger:

Mit den Zuschüssen in der Tasche ist es dann der Verwaltung möglich, die Arbeiten auszuschreiben, erklärt Krüger. Einen Baustart werde es frühestens ab Mitte des Jahres geben.

Mit dem Kreisverkehr und der Neugestaltung des Busumstiegs will die Stadt zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Die brenzlige Verkehrssituation mit unterschiedlichen Vorfahrtsregelungen im Bereich der Dieterichsstraße und mit querenden Fußgängern am Marktcenter soll entschärft werden. Zugleich sollen zusätzliche Halteplätze für Busse am Rathaus entstehen, nachdem 2020 zwei neue Linien im Stadtgebiet eingerichtet worden sind. Es ist eine große Insel geplant, an deren Seiten Haltebuchten mit Wartebereichen angelegt werden.

Busumstieg vorerst am Hammerstein-Platz

Die Stadt rechnet für den Kreisverkehr und die Neugestaltung des Busumstiegs mit einer Bauzeit von gut einem Jahr. Die Uelzener müssen in dieser Zeit Umwege und Einschränkungen in Kauf nehmen.

Es ist ein Baufeld vorgesehen – ab der Veerßer Straße hinter der Einmündung zum Marktcenter bis zur Fritz-Röver-Straße in Höhe des Amtsgerichts und von der Veerßer Straße, Ecke Ringstraße bis zur Dieterichsstraße in Höhe des Parkplatzes an der Sparkasse. Wenngleich es mehrere Bauabschnitte geben soll: „Während der gesamten Bauzeit wird es keinen Fahrzeugverkehr sowie Öffentlichen Personen-Nahverkehr innerhalb des Baufeldes geben“, berichtet Stadtsprecherin Ute Krüger. Das Baufeld werde aber fußläufig zu durchqueren sein.

Der Busumstieg am Rathaus sowie die beiden Bushaltestellen am und gegenüber dem Kreishaus an der Veerßer Straße werden für die Zeit der Arbeiten an den Hammersteinparkplatz verlegt. Dort entsteht ein provisorischer Busbahnhof.

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