Was läuft, was fehlt?

Uelzen - Von Marc Rath. Zweieinhalb Jahre nach der Verlegung des Wochenmarktes vom Veerßer Tor in die Marktstraßen startet die Uelzener Stadtverwaltung in den nächsten vier Wochen bis zum ersten Advent eine Umfrage bei Kunden, Markthändlern und dem Einzelhandel der Innenstadt. Das Rathaus erhofft sich „Anregungen und konstruktive Kritik zur Verbesserung der Angebote und Befriedigung der Nachfrage“, erklärt Dezernent Herbert Blödorn.

19 Fragen hat die Stadt an die Marktbesucher. Sie sind auf zwei Seiten zusammengefasst, die ab Mittwoch auf dem Wochenmarkt und an einzelnen Ständen ausliegen werden. Das Spektrum reicht von der Häufigkeit des Besuchs, mit welchen Verkehrsmitteln man in die Stadt kommt, wie die Parkmöglichkeiten beurteilt werden, wie das Angebot bewertet wird, bis hin zur Benotung des Marktes mit einer Schulnote von Eins bis Sechs.

Die Stadt will aber auch wissen, wie die Verlegung des Marktes bei den Kunden ankommt, ob sie ihn seitdem häufiger besuchen und ob sie mit den Öffnungszeiten zufrieden sind.

Rathaus-Sprecherin Ute Krüger hofft, dass sich mindestens 200 Marktbesucher an der Aktion beteiligen. Bei dieser Summe geht sie von einem repräsentativen Meinungsbild aus. Die Bögen sollen an einem Anlaufpunkt auf dem Markt oder in der Stadtinformation im Rathaus abgegeben werden können.

Markthändler und Einzelhandel will die Stadt in den November-Tagen gezielt mit den Bögen versorgen, um das Stimmungsbild zu erfragen. Die Anlieger-Geschäfte sollen sich dazu äußern, ob sie ihre Öffnungszeiten geändert haben, wie sich die Verlegung des Marktes auf ihren Umsatz ausgewirkt hat und wie sie die Entwicklung ihrer Kundenzahlen an den Markttagen einschätzen. Der Fragebogen enthält zudem auch Platz für Verbesserungsvorschläge und die Frage nach Möglichkeiten, „das Miteinander von Einzelhandel und Wochenmarkt umsatzsteigernd zu verbessern beziehungsweise zu vernetzen“.

Auch bei den Markthändlern geht es um die Aspekte Umsatz, Standortzufriedenheit und Besucherentwicklung. Von ihnen will die Stadt wissen, ob die Werbung für den Markt ausreichend ist, was für sie den Wochenmarkt auszeichnet – etwa welche Warenangebote ergänzt oder verringert werden sollten – und wie die vor zwei Jahren zunächst eingeführte Marke „VitalMarkt“ weiter entwickelt werden könnte.

Die Auswertung der Antworten, die dann in den politischen Gremien des Stadt beraten werden soll, kündigte Bürgermeister Otto Lukat für den Beginn des nächsten Jahren an.

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