„Störtenbütteler Weg Nord“ zwischen B 4 und Gefängnis

Lärm durch Gewerbegebiet? Folgen für Kirch- und Westerweyhe werden geprüft

Inwieweit sich das Gewerbegebiet „Störtenbütteler Weg Nord“ auf Kirch- und Westerweyhe auswirkt, soll die Stadt nach einem Antrag von Sascha Plachetka prüfen.
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Inwieweit sich das Gewerbegebiet „Störtenbütteler Weg Nord“ auf Kirch- und Westerweyhe auswirkt, soll die Stadt nach einem Antrag von Sascha Plachetka prüfen.
  • Daniel Bieling
    vonDaniel Bieling
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Uelzen – Das geplante Gewerbegebiet „Störtenbütteler Weg Nord“ zwischen B 4 und Gefängnis kommt bei den Ortsratmitgliedern von Kirch- und Westerweyhe nicht gut an an (AZ berichtete).

Sascha Plachetka (CDU) hat vor allem Vorbehalte wegen einer möglichen verstärkten Verkehrsbelastung für die beiden Ortsteile durch Anlieferer, Abholer, Kunden und Mitarbeiter. „Das wird zwangsläufig bei uns durch das Dorf gehen“, monierte Plachetka auf der jüngsten Ortsratssitzung. Das habe die Vergangenheit gezeigt.

Daher stellte er jetzt einen Antrag an die Stadt Uelzen. Diese soll prüfen, wie sich der Straßenverkehr in Kirch- und Westerweyhe voraussichtlich verändern wird und ob die Ortsdurchfahrten sowie die Einwohner die zusätzliche Belastung verkraften könnten. Darüber hinaus fordert Plachetka ein tragfähiges Verkehrskonzept zur Entlastung der Ortschaften und Auskunft darüber, wie die zukünftige Belastung bekämpft wird. Bereits jetzt sei die Situation teilweise sehr belastend, begründet Plachetka den Antrag.

Mit den Betrieben solle vertraglich vereinbart werden, „dass Lieferverkehre ausschließlich über Bundes- und Landesstraßen abgewickelt werden“, sagt Stadt-Sprecherin Ute Krüger auf AZ-Anfrage. „Zusätzlich sollen bisher vorhandene Lieferverkehre durch entsprechende Wegweisungen auf der L 250 und über die Ebstorfer Straße, Johnsburg und Spottweg auf die B 4 geführt werden“, so Krüger weiter.

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