Gute Ernte: Rübenkampagne dauert bis zum 23. Januar

Längere Zuckerproduktion in Uelzen

Rüben werden noch bis voraussichtlich 23. Januar in der Zuckerfabrik im Uelzener Gewerbegebiet „Im Neuen Felde“ verarbeitet.
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Rüben werden noch bis voraussichtlich 23. Januar in der Zuckerfabrik im Uelzener Gewerbegebiet „Im Neuen Felde“ verarbeitet.
  • Norman Reuter
    VonNorman Reuter
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In der Uelzener Zuckerfabrik wird die Produktion der süßen Kristalle in der aktuellen Kampagne ein paar Tage länger als geplant laufen. „Wir gehen derzeit von einem Ende der Kampagne am 23. Januar aus“, sagt der Werkschef Dr. Mathias Böker auf Nachfrage der AZ.

Uelzen – Der Grund für die längere Kampagne ist ein erfreulicher aus Sicht der Produzenten. Die Rübenernte ist insgesamt besser ausgefallen als angenommen.

„Für Nordzucker lässt sich von einer guten Ernte sprechen“, so Böker, wobei allerdings für die Erträge aus dem Landkreis Uelzen festzuhalten sei, dass sie „nicht ganz so gut“ wie in anderen Gebieten war. Im Landkreis Uelzen reiften seit dem Frühjahr auf gut 10 000 Hektar Rüben.

Die Rübenkampagne war 13. September dieses Jahres gestartet. Endet sie am 23. Januar, werden insgesamt 133 Produktionstage vergangen sein. Böker berichtet von einer unkomplizierten Kampagne bisher. Entscheidend ist immer auch das Wetter, das in diesem Jahr beim Ernten und dem Transport keine größeren Probleme mit sich brachte. Erinnert sei beispielsweise an das Jahr 2017, als große Niederschlagsmengen die Ernte sichtlich erschwerten (AZ berichtete). Die Zuckerrüben kämen in diesem Jahr ohne große Anhaftungen ins Werk, was die Weiterverarbeitung erleichtere, so Böker.

Zuletzt hatten sich die Beschäftigten mit einem EDV-Ausfall im Werk zu beschäftigen, durch den es auch zu einem Produktionsstau gekommen sei. Allerdings habe man das technische Problem in den Griff bekommen und die Zuckerproduktion konnte wieder anlaufen.

Wie berichtet, setzt Nordzucker bei der Anlieferung von Rüben nicht nur auf den Lkw-Transport. Die süßen Feldfrüchte werden inzwischen auch auf dem Schienenweg angeliefert. Die Liefermenge per Zug war sogar in dieser Kampagne noch einmal gesteigert worden. Ob dauerhaft Züge für den Transport eingesetzt werden, das steht noch nicht fest. „Die Auswertung dazu steht noch an“, sagt Böker.

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