Die Umbau-Arbeiten im neuen „Lässig“-Restaurant im Hundertwasser-Bahnhof gehen voran

Küchen-Schnäppchen aus Frankfurt

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Der Zugang zum Sanitärbereich wird verlegt: Vor dem jetzigen Abgang entsteht eine Wand. Zudem wird die Fassade samt Fenstern umgestaltet. Die Rahmen mit den Hundertwasser-Bildern wurden vorgestern versteigert.

Uelzen. Für den Umbau im Hundertwasser-Bahnhof Uelzen hat die Deutsche Bahn die Pläne genehmigt. Somit kann das neue Restaurant „Lässig“ Ende November bereits in der oberen Etage den Betrieb aufnehmen. Die Eröffnung soll wie berichtet am 6. Dezember stattfinden.

Die Arbeiten für die Lüftung und die Elektronik, den Bau einer Treppe und einzelner Wände und für die Ausstattung wurden ausgeschrieben. Zu der regionalen Betreiber-Gemeinschaft des „Lässig“ gehört auch das Unternehmen „Löwe Naturmöbel“. Dennoch musste Inhaber Steffen Löwe sich für den Auftrag bewerben und ein Angebot abgeben. Der für das Restaurant zuständige Bauingenieur wird die Angebote bewerten. „Wir gehen davon aus, dass es regionale Unternehmen sein werden“, erklärt Geschäftsführer Joachim Latsch. Auch die Verträge mit Großhändlern und Lieferanten werden abgeschlossen, der größte Teil wird aber von Mitgliedern aus der Gemeinschaft geliefert.

Das obere Stockwerk wurde schon renoviert, die Küche wurde ausgeräumt und der Fußboden in dem Bereich erneuert, der undicht war.

Als Nächstes werden Stühle, Hocker und Tische gefertigt. „Alles wird mit Naturleder bezogen“, schildert Latsch. Die Küchentechnik hat das Team von dem Frankfurter Restaurant „Holyfields“ übernommen, das im vergangenen Sommer nach nur acht Monaten Betrieb insolvent gegangen war. Kühlaggregate, eine komplett neue Spülstraße, einen Gas-Herd und Dunstabzugshauben sind dabei. „Da war keine Ausschreibung notwendig“, sagt der „Lässig“-Pächter.

Der größte Schritt beim Umbau ist die Treppe im Bahnhofs-Restaurant, die zum Sanitärbereich führt. Beim Treppenabgang soll eine Wand gezogen und stattdessen der Zugang samt Treppe verlegt werden.

Von Diane Baatani

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