CDU-FDP-RRP-Gruppe will Liegenschaft an der Bahnhofstraße berücksichtigen – Die Größe würde passen, sagt Claus-Dieter Reese

Kreishaus-Zukunft: Was kostet das Telekom-Gebäude?

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1954 wurde das Kreishaus fertig gestellt: Der Fachbau ist heute sanierungsbedürftig.

ap Uelzen. In die Diskussion um die Zukunft des Uelzener Kreishauses kommt Bewegung.

Wie Claus-Dieter Reese (CDU-FDP-RRP) mitteilt, habe die Kreistagsgruppe in der vergangenen Kreisausschusssitzung beantragt, die Erwerbs- und Umbaukosten für das frühere Telekom-Gebäude an der Bahnhofstraße in die Beratungen mit einzubeziehen.

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50 000 Euro investiert der Kreis, laut Haushaltsplan, allein in diesem Jahr in die Sanierung der elektrischen Anlagen des Kreishauses – Kosten, bei denen sich die Politik die Frage stellt, ob ein Umzug der Verwaltung oder ein Neubau des Kreishauses nicht auf Dauer günstiger ist.

Für eine leistungsstarke Verwaltung, so Claus-Dieter Reese, sei es wichtig, dass alle Ämter unter einem Dach vereint sind. Sollte die Telekom-Immobilie zum Verkauf stehen, müsse dieser Gebäudekomplex mit in eine Standortentscheidung einbezogen werden. Die Größe der Immobilie würde, nach seinen Informationen, passen. Der Kreistag stehe bei den Abwägungen nicht unter akutem Zeitdruck. „So eine Entscheidung ist wichtig für Stadt und Landkreis Uelzen und muss letztendlich mit großer Mehrheit gefällt werden.“

Von Anna Petersen

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