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Kreiseleinweihung und Shoppingangebote locken 16.000 Menschen in die Uelzener Innenstadt

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Von: Jannis Wiepcke

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Jürgen Markwardt durchschneidet das symbolische Band
Uelzens Bürgermeister Jürgen Markwardt durchschneidet das symbolische Band und gibt damit die letzte Zufahrt in den Kreisel aus der Fritz-Röver-Straße offiziell für den Verkehr frei. © Oliver Huchthausen 2021

Mit einem symbolischen Schnitt hat Uelzens Bürgermeister Jürgen Markwardt am Sonntag die letzte Zufahrt in den Kreisel aus der Fritz-Röver-Straße freigegeben und danach den ersten elektrischen Stadtbus enthüllt. Auch die Besucher hatten am Verkaufsoffenen Sonntag in Uelzen allerhand zu tun.

Uelzen - Da passte wirklich vieles zusammen: Den arbeitsfreien Montag vor Augen und dazu strahlender Sonnenschein bei sommerlichen Temperaturen – das lockte die Uelzener am Sonntag in Scharen in die Innenstadt. Auch deshalb, weil an diesem Tag mit dem zweiten verkaufsoffenen Sonntag in diesem Jahr und der feierlichen Einweihung des neuen Kreisverkehrs inklusive des Busbahnhofs am Rathaus zwei Großereignisse anstanden.

Gegen 14 Uhr zerschnitt Bürgermeister Jürgen Markwardt zusammen mit der projektverantwortlichen Ingenieurin Melanie Liebelt das symbolische Band und gab damit den Busbahnhof und die letzte Zufahrt in den Kreisel aus der Fritz-Röver-Straße offiziell für den Verkehr frei. Aus der bis zum Herbst letztes Jahr noch chaotischen Gesamtsituation ist nun ein geordnetes Areal mit manch technischer Innovation entstanden. So befinden sich in den Wartehäuschen Plätze mit unterschiedlichen Sitzhöhen und Aufstehhilfen, die Bänke auf dem Platz sind mit Solarmodulen und USB-Anschlüssen bestückt. Anhand digitaler Tafeln sollen zudem die Ankunftszeiten der Busse in Echtzeit zu verfolgen sein.

Apropos Busse: Neben dem neuen Kreisel wurde außerdem der erste von zukünftig sieben elektrisch betriebenen Stadtbussen enthüllt. „Damit spielt Uelzen eine Vorreiterrolle in ganz Niedersachsen, denn wir werden eine der ersten Städte sein, die ihre Busflotte komplett auf E-Mobilität umgestellt haben wird“, erklärte das Stadtoberhaupt. „Jetzt hoffen wir, dass die neuen Busse, die übrigens auch freies WLAN und Infotainment enthalten, auch gut angenommen werden“.

Der verkaufsoffene Sonntag stand unter dem Motto „Kulturherbst“ und hatte verschiedene Attraktionen auf dem Programm: Kartoffelroder und Trecker zum Erkunden sowie Malaktionen auf dem Herzogenplatz erfreuten besonders die kleinen Besucher. Der Besucherstrom war riesig, 16000 Menschen zählten die Mitarbeiter des Stadtmarketings im Verlaufe des Nachmittags. In den Marktstraßen zogen Waldfee und Wandelnder Baum ihre Runden und die teilnehmenden Einzelhändler hatten für ihre Kunden besondere Angebote im Gepäck. Wie aber schon beim Late-Night-Shopping zu beobachten war, blieben leider auch an diesem Sonntag die Türen einiger Fachgeschäfte geschlossen. Das ist schade, denn gerade diesen Betrieben bietet sich zu solchen Anlässen die Chance auf ausführliche Beratung und Kundenbindung.

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