Kreisausschuss macht Weg für Müllentsorgung in Oldenstadt frei

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Noch laufen die Bauarbeiten, aber im Sommer sollen die Uelzener in der Oldenstädter Wendlandstraße ihren Müll abliefern können. Zum Teil wird die Abgabe kostenlos sein, bei manchen Abfällen werden aber auch Gebühren fällig.

Uelzen. Nach einer Sitzung des Kreisausschusses ist jetzt der Weg so gut wie frei für die Wertstoffannahme in Uelzen. Dies teilte Marcus Christ, Sprecher des Landkreises, gestern mit.

Der Kreisausschuss empfehle dem Kreistag, die Änderung der Satzung über die Abfallentsorgung im Kreis zu beschließen.

Hintergrund: Derzeit baut der Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Uelzen auf dem Betriebshof Oldenstadt Wendlandstraße 8, einen Wertstoffhof. Die Eröffnung ist für diesen Sommer geplant.

Einwohner und Kleingewerbetreibende des Landkreises Uelzen sollen dann Kleinabfallmengen selbst anliefern können. Teilweise kostenlos, wie bei der Selbstanlieferung von Wertstoffen. Mit diesen können Verwertungserlöse erzielt werden, die den Gebührenhaushalt entlasten sollen.

Für die Anlieferung von anderem Müll, wie zum Beispiel Sperrmüll oder Bauschutt, soll eine Gebühr erhoben werden. Weil es im Unterschied zum Entsorgungszentrum Borg in Oldenstadt keine Waage gibt, erfolgt die Abrechnung nach Volumen (siehe Kasten).

Für Gartenfreunde gibt es eine gute Nachricht: Sie sollen einen Bioabfallbehälter mit 660 Litern Füllmenge für 22 Euro ordern können. Gerade im Zusammenhang mit Arbeiten wie Heckenschnitt werde so dem tatsächlichen Bedarf besser entsprochen, ist einer Information des Betriebsausschusses Abfallwirtschaft zu entnehmen. Dienstag entscheidet der Kreistag über die Änderungssatzung.

Von Steffen Kahl

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