Nur ein Verkehrsunfall bei Schnee: Polizei lobt Verkehrsteilnehmer

Kreis Uelzen: Alle Streufahrzeuge im Einsatz

Die Winterdienste waren bundesweit gefordert, auch im Landkreis Uelzen. (Symbolbild)
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Die Winterdienste waren bundesweit gefordert, auch im Landkreis Uelzen. (Symbolbild)
  • Lars Becker
    vonLars Becker
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Über Stunden leichter Schneefall, teilweise eine dünne weiße Schicht auf Straßen, Geh- und Radwegen: In der Hansestadt und im Landkreis Uelzen waren die Winterdienste von Mittwochabend bis Donnerstagvormittag gefordert.

Uelzen/Landkreis – Positiv: Die Polizei registrierte nur einen witterungsbedingten Unfall. Dabei kollidierte ein Sattelzug auf der B493 zwischen Rosche und Lüchow in der Nacht gegen 2.50 Uhr mit einem Leitpfahl und einen Baum.

Der Fahrer blieb unverletzt, es entstand jedoch Sachschaden von einigen tausend Euro. „Die Straßen waren noch halbwegs griffig. Die Verkehrsteilnehmer haben ihre Fahrweise sehr gut den Verhältnissen angepasst“, resümierte Kai Richter, Pressesprecher der Polizeiinspektion Lüneburg.

Den größten Aufwand hatte die Straßenmeisterei der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr zu stemmen, die zum dritten Mal in diesem Winter im Einsatz war. Aus Holdenstadt rückten die acht Streufahrzeuge binnen 24 Stunden drei Mal auf die Bundes- und Landesstraßen im Landkreis aus: erstmals Mittwochabend um 18 Uhr sowie ab 2 Uhr und noch einmal ab 7 Uhr am gestrigen Morgen. „Das war schon eine Besonderheit. Insgesamt haben wir etwa 90 Tonnen Salz gestreut, auch auf rund 120 Kilometer Radwege“, so Leiterin Manuela Kapak-Wendt.

Die Betrieblichen Dienste der Hansestadt Uelzen hatten auch schon am Neujahrstag den ersten Einsatz mit vier Lkw-Touren auf den Fahrbahnen zu leisten gehabt. Gestern früh waren dann nach Angaben von Stadtsprecherin Ute Krüger ebenfalls die vier Streu-Lkw ab 4.30 Uhr im Stadtgebiet unterwegs – ebenso ein Traktor, der etwa die Fußgängerbrücken über die Ilmenau abstreute. „Einen kompletten Einsatz mit allen 15 Touren inklusive der Geh- und Radwege gab es bisher noch nicht“, so Krüger.

Auch für die Mitarbeiter der Kreisstraßenmeisterei in Oldenstadt war es der zweite Streu-Einsatz des Winters nach Neujahr. Ab 3 Uhr waren die acht Fahrzeuge unterwegs, gegen 10 Uhr war das „Salzen“ der Kreisstraßen und einiger Gemeindeverbindungswege abgeschlossen. Dabei wurden rund 45 Tonnen Salz ausgebracht. Das erklärte Martin Theine, Pressesprecher des Landkreises. Glaubt man den Wettervorhersagen, dürften die nächsten Einsätze des Winterdienstes jedoch nicht allzu lange auf sich warten lassen...

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