Schuttberg: Behörde ist „verhalten optimistisch“

Kreis gibt sich zugeknöpft

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nre Uelzen. Gut einen Monat, nachdem die Kreisverwaltung dem Eigentümer des Geländes am früheren Katasteramt in Uelzen die Ersatzvornahme zum Abdecken des Schuttberges angedroht hat, zeigt sich die Behörde zum weiteren Verfahren wortkarg.

Man sei verhalten optimistisch, dass eine Lösung gefunden werde, sagte Landrat Dr. Heiko Blume lediglich gestern auf AZ-Nachfrage. „Da es sich um ein laufendes Verwaltungsverfahren handelt, können gegenwärtig keine näheren Informationen gegeben werden“, ergänzte Kreissprecherin Dr. Julia Baumgarten. Unter anderem wollte die AZ von der Kreisverwaltung wissen, ob bereits die Frist, zu der der Eigentümer die Plane noch selbst hätte ausbringen können, verstrichen ist und ob damit der Landkreis selbst tätig wird, um die Kosten dann Eigentümer Jörg Steffen in Rechnung zu stellen.

In den vergangenen Monaten waren gegen den Immobilienmakler zwei Zwangsgelder über 1000 Euro und 2000 Euro verhängt worden, weil er Aufforderungen, hervorstehende Teile zu entfernen und eine Plane auszubringen, mit der Grundwasserverunreinigung verhindert werden soll, nicht nachgekommen war. Bis zur Festsetzung der Zwangsgelder war ihm jeweils eine Frist von 14 Tagen gesetzt worden, um aktiv zu werden.

Von Norman Reuter

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