Kreis erhält den Zuschlag

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Zur Abholung bereit: Für zunächst zwei Jahre hat der Landkreis Uelzen den Zuschlag für die Abholung der gelben Säcke erhalten.

Uelzen/Landkreis. Die Bewerbung des Landkreises Uelzen um die Abfuhr der gelben Säcke im Kreisgebiet war erfolgreich. Denn jetzt steht fest: Das Duale System Deutschland hat dem Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) des Kreises den Auftrag für den Zeitraum von Januar 2011 bis Ende 2012 erteilt. Von Bernd Schossadowski

Bislang ist die Firma Alba im gesamten Uelzener Kreisgebiet mit der Abfuhr der gelben Säcke beauftragt. Der Vertrag läuft allerdings Ende dieses Jahres aus und war deshalb neu ausgeschrieben worden. Bereits vor einigen Monaten hatte sich der AWB an der Ausschreibung beteiligt (AZ berichtete). Jetzt kam vom Dualen System der schriftliche Zuschlag für das nächste und das darauffolgende Jahr.

„Wir freuen uns darüber, dass unsere Teilnahme an der Ausschreibung Erfolg hatte und wir in den Jahren 2011 und 2012 die Abfuhr der gelben Säcke übernehmen können“, sagt Frank Peters, zuständiger Dezernent beim Kreis Uelzen. Da bisher jedoch nur die Auftragsankündigung vorliege, könne er zu weiteren Einzelheiten noch keine Stellung nehmen. Nur so viel: Der AWB habe ein kostendeckendes Angebot abgegeben, das keine zusätzlichen finanziellen Belastungen für die Gebührenzahler nach sich ziehe und das offensichtlich wettbewerbsfähig sei, sagt Peters.

Vorteile sieht der Dezernent vor allem für die Haushalte im Kreis Uelzen. „Unsere Mitarbeiter kennen das Abfuhrgebiet genau – das wird sich auf jeden Fall positiv auswirken“, ist er überzeugt. Die Abfuhrtage der gelben Säcke werden sich hingegen nicht ändern. „Das ist eine Vorgabe an uns“, so Peters.

Darüber hinaus wird der AWB für die Erfüllung des künftigen Auftrages zusätzliches Personal einstellen und seinen Fahrzeugpark erweitern. Wie das konkret umgesetzt werden soll, will Peters jedoch erst im Herbst bekannt geben.

Dann steht möglicherweise auch fest, ob der AWB die Zahl der Ausgabestellen erhöhen wird, um Engpässe bei der Bereitstellung der gelben Säcke auszuschließen. Genau das war nämlich zuletzt ein Kritikpunkt vieler Bürger an der Firma Alba.

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