Neue Arbeitsgruppe der Stadt entwickelt Ideen

Ein Konzept für den Uelzener Bahnhof

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Wie mehr Besucher in Uelzens Bahnhof gelockt werden können, beschäftigt eine neue Arbeitsgruppe der Stadt.

Uelzen – Uelzens Hundertwasser-Bahnhof ist jetzt auch Sache der Stadtverwaltung. „Im Rathaus ist eine Arbeitsgruppe speziell damit beauftragt, Möglichkeiten und Vorschläge zum Bahnhof gemeinsam mit allen Akteuren auf Umsetzbarkeit zu prüfen“, berichtet Stadtsprecherin Ute Krüger.

In der Arbeitsgruppe werden Ideen zusammengetragen und entwickelt, die wieder mehr Besucher in den Bahnhof locken könnten.

Die CDU-Fraktion hat gemeinsam mit der Grünen/FDP/Linken/Piraten-Gruppe einen Antrag gestellt, eine Mobilitätszentrale im Bahnhof einzurichten, in der Fahrkarten jeder Art verkauft und Touristen sowie Bürger beraten werden. „Der Antrag ist gut“, sagt Uelzens Bürgermeister Jürgen Markwardt.

Doch die Mobilitätszentrale sei nur eine Facette der Möglichkeiten, die den Hundertwasser-Bahnhof wieder zu dem machen, was er einmal war: Uelzens Aushängeschild. „Wir dürfen uns nicht nur auf die Pendler und Reisenden konzentrieren“, betont Uelzens Bürgermeister. „Unser Bahnhof muss von sich aus die Besucher wieder anziehen. Wir müssen dauerhaft seine Attraktivität und die Besucherfrequenz steigern.“ Dieser Prozess werde Zeit in Anspruch nehmen. „Es geht darum, ein langfristiges, werthaltiges Konzept in Abstimmung und Zusammenarbeit mit Metronom und der Deutschen Bahn zu erarbeiten.“

Beratung, Fahrkartenverkauf, umweltfreundliche Mobilitätsangebote – all das soll in der Arbeitsgruppe auf den Prüfstand kommen. Es sollen Kooperationspartner gesucht und geklärt werden, wie kulturelle und touristische Angebote enger miteinander vernetzt werden können.

Eine Mobilitätszentrale ist laut Jürgen Markwardt keine Garantie für den schnellen Erfolg. Alleine Fördermittel zu beantragen und diese genehmigt zu bekommen, dauere gerne mal bis zu zwölf Monaten. „Das Wichtigste ist, dass wir in den kommenden Wochen ein anständiges Konzept erarbeiten.“

VON SANDRA HACKENBERG

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