Erstes Votum für die Aufwertung der Innenstadt und Ilmenauwiesen

Ein Konzept für Uelzen

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Die Bulleninsel in der Ilmenau: Soll ein Weg über sie hinwegführen? Das entscheidet der Stadtrat abschließend im Dezember. 

nre Uelzen. Ein Bouleplatz in den Ilmenauwiesen, ein Natur- und Lehrpfad entlang des Flusses und eine Neugestaltung des Herzogenplatzes: 

Die Uelzener Politik ist willens, die Innenstadt aufzuwerten, die Lebens- und Wohnqualität zu steigern sowie neue Spiel- und Bewegungsräume für Kinder im öffentlichen Raum zu schaffen und hat dafür nun ein erstes Zeichen gesetzt. Der nicht-öffentlich tagende Verwaltungsausschuss sprach sich für das Erstellen eines städtebaulichen Entwicklungskonzeptes aus, in dem Projekte festgehalten werden.

Das Konzept ist zugleich auch die Voraussetzung für eine Aufnahme Uelzens in das Förderprogramm „Zukunft Stadtgrün“. Mit dessen Mitteln könnten Ideen dann auch realisiert werden. Bis zu zwei Drittel der Baukosten könnten über Fördermittel abgedeckt werden. Für das Erstellen des Entwicklungskonzeptes müssen voraussichtlich bis zu 50.000 Euro in die Hand genommen werden.

So einig sich die Politik im Grundsätzlichen ist, ein Streitpunkt bleibt: die Bulleninsel. Die CDU ist der Auffassung, im Zuge der Aufwertung sollte sie künftig erlebbar sein. Die Fraktion spricht sich für einen Bohlenweg über die Insel aus. Die SPD ist strikt dagegen, sagt: Tiere und Pflanzen auf der Insel würden massiv gestört, wenn es zu einem Publikumsverkehr komme. Zu befürchten sei auch, dass Müll weggeworfen werde. Nach Auffassung des Verwaltungsausschusses sollte die Bulleninsel als Naturraum geschützt und damit unberührt bleiben. Das letzte Wort hat aber der Stadtrat. Er tagt am 17. Dezember.

Offen zeigte sich der Verwaltungsausschuss hinsichtlich eines Vorstoßes von der CDU, Projekte für den Herzogenplatz zu entwickeln, damit der zentrale Ort in Uelzens Innenstadt zu einem größeren Anziehungspunkt wird.

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