„Zugang haben nur Geimpfte, Genesene und Getestete“

Konzept für Uelzener Weinmarkt steht – Ausschank ab 12. August

Ingo Schulte hat mit den Ämtern das Konzept zum Infektionsschutz festgezurrt.
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Ingo Schulte hat mit den Ämtern das Konzept zum Infektionsschutz festgezurrt.
  • Norman Reuter
    VonNorman Reuter
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Noch ist das Glas leer. Doch so soll es nicht bleiben. Auch in diesem Jahr soll es einen Weinmarkt in Uelzen geben. Der Verein um Ingo Schulte plant einen Ausschank ab dem 12. August. 

Uelzen – Als Ingo Schulte vor gut 21 Jahren nach Uelzen kam, um die Ratsweinhandlung zu führen, war er fortan auch Organisator für den Weinmarkt. Er bleibt es auch in Pandemie-Zeiten. Es soll, wie berichtet, wieder einen Weinausschank an der St.-Marien-Kirche geben. Schulte hat mit den Ämtern nun das Konzept festgezurrt. Schulte sagt: „Es wird keine Party, es wird ein Weingarten.“

Vom 12. bis 28. August soll er öffnen. Das Konzept fußt darauf, dass ein Besuch für die Menschen sicher sein soll. „Wir wollen ja, dass Besucher später mal sagen: Es war schön. Und nicht: Erinnerst du dich noch, da habe ich mich angesteckt“, so Schulte.

Auf dem Kirchplatz werden Tische mit 500 Stühlen aufgestellt. Das ist die maximale Zahl der Besucher, die gleichzeitig dort verweilen dürfen. Eine vorherige Anmeldung sei nicht erforderlich, so Schulte. Aber: „Zugang haben nur Geimpfte, Genesene und Getestete.“

Am Alten Rathaus wird ein Testzelt aufgebaut. Ein Abstrich zu Hause sei nicht ausreichend, sagt Schulte. Es müsse schon ein entsprechend bestätigter Test sein.

Gleich neben dem Testzelt wird einer von zwei Eingängen zu finden sein. Hier erhalten die Besucher einen Stempel auf den Handrücken und das Glas. Maximal 500 Gläser werden ausgegeben. „So kontrollieren wir die Besucherzahl“, erklärt Schulte. Masken sind im Gehen und Stehen zu tragen, mit der Luca-App ist die Kontaktverfolgung möglich.

Mit Argusaugen guckt er auf die täglichen Corona-Zahlen, auch in Uelzen sind zuletzt wieder akute Fälle bekannt geworden. Er hofft, dass die Infektionslage den Weinmarkt zulässt. Für ihn war es keine Option, das Jahr ohne einen Weinausschank verstreichen zu lassen. „Wir haben mit dem Virus zu leben. Wir müssen unsere Veranstaltungen neu gestalten“, sagt Schulte. Diesen Weg will er mit dem ausgearbeiteten Konzept gehen.

Der Weinmarkt ist sogar einen Tag länger geplant als in anderen Jahren. „Es werden 17 Tage sein“, sagt Schulte. Mit dem Start an einem Donnerstag und damit unter der Woche glaubt Schulte, dass der Weinmarkt nicht gleich unter voller Last gefahren werden muss. „Das gibt uns die Gelegenheit, auch noch mal nachzusteuern.“ So oder so: Ein Tag mehr, die Uelzener wird’s freuen.

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