Kreisvolkshochschule Uelzen startet Programm „Neubürger-Treffpunkt“

Kontaktbörse hoch neun

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Uelzen/Landkreis. Bei einem Glas Wein ins Gespräch kommen, gemeinsam die Ostfalia Hochschule in Suderburg erkunden oder in guter Gesellschaft in die Pedale treten –

für Neubürger gibt es ab diesem Jahr vielfältige Möglichkeiten, mit ebenfalls „neuen“ Uelzener, aber auch längst Einheimischen Kontakt aufzunehmen: Die Kreisvolkshochschule (KVHS) Uelzen hat ein Programm mti dem Titel „Neubürger-Treffpunkt“ aufgelegt, das Ausflüge, Vorträge und viele weitere Aktivitäten bietet, um mit der Uhlenköperstadt und ihrer Region auf Tuchfühlung zu gehen.

„Entstanden ist die Idee im Rahmen des Förderprojektes ‘LandZukunft’“, erklärt Anette Makus von der KVHS. Zwar sind die Uelzener, wie berichtet, nicht in den Genuss der Förderung in Höhe von 1,6 Millionen Euro gekommen. Die Neubürger-Idee wird trotzdem umgesetzt. „Weil sie inhaltlich sinnvoll ist“, so Anette Makus. Außerdem habe man im Rahmen der LandZukunft-Gespräche so interessante Netzwerke mit Ansprechpartnern aus den verschiedensten Bereichen herstellen können, dass es auf der Hand lag, diese auch zu nutzen.

Und so bietet das Neubürger-Programm – das im Übrigen ausdrücklich auch für Alt-Uelzener offen ist – Einblicke in Institutionen und Einrichtungen, in die man üblicherweise von sich aus wohl eher selten gelangen würde. Die Ostfalia Hochschule und die Bohlsener Mühle zum Beispiel. Und das Schöne dabei, so Anette Makus: „Die Neubürger und die Uelzener haben somit gleich eine gemeinsame Gesprächsgrundlage.“

Makus’ Mitarbeiter André Bockelmann hat für die Zusammenstellung des Programm ganze Arbeit geleistet: Der 23-Jährige knüpfte Kontakte zu Einrichtungen wie Kinderschutzbund, Technischem Hilfswerk oder Angelverein und begeisterte für das Projekt. Herausgekommen dabei sind neun Veranstaltungen, die dafür sorgen sollen, das Neu-Uelzener nicht nur ein Gefühl für ihre neue Heimatstadt bekommen, sondern auch einen Blick über den Tellerrand hinaus, ins Umland, wagen. „Dort“, so Bockelmann, „gibt es nämlich vieles zu erleben, schöne kleine Dörfer, die man nicht kennenlernt, wenn man nicht die B 4 verlässt.“ Und so führt auch eine Fahrradtour in den Nordkreis, nach Seedorf – ein Ort, der kreisweit bekannt ist für seine rührige Dorfgemeinschaft.

Die Veranstaltungen sind für Familien ebenso geeignet wie für Singles, für Junge ebenso wie für Ältere. Und weil Neu-Bürger üblicherweise öfters Besuch bekommen, der sehen will, wo die Umgezogenen gelandet sind, dürfen und sollen diese Besucher gleich mitgebracht werden zu den Veranstalten, sagt Anette Makus. „Die Neulinge sollen nicht nur ihren neuen Heimatort kennenlernen, sondern auch die Menschen, die hier leben“, fasst sie ein primäres Ziel des Neubürger-Projektes der KVHS zusammen. Wenn sich die Leute dann noch miteinander vernetzen, dann werde eine Hoffnung der Organisatoren in Erfüllung gehen.

Von Ines Bräutigam

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