Schrittweise Rückkehr zum Regelbetrieb

Klinikum: Ende des Aufnahmestopps für Uelzener Patienten

Das Uelzener Klinikum beendet den Aufnahmestopp für Bewohner aus dem Landkreis Uelzen.
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Das Uelzener Klinikum beendet den Aufnahmestopp für Bewohner aus dem Landkreis Uelzen.
  • Norman Reuter
    vonNorman Reuter
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Die Klinikleitung des Helios Klinikums Uelzen hat den am 28. Januar 2021 ausgesprochenen vorübergehenden Aufnahmestopp für Patientinnen und Patienten aus dem Landkreis Uelzen aufgehoben. Auch alle Sprechstunden und Ambulanzen sind wieder in vollem Umfang geöffnet. Für Patienten aus den umliegenden Landkreisen bleibt der Aufnahmestopp bis auf Weiteres bestehen. Sie können aus Kapazitätsgründen aktuell noch nicht stationär im Uelzener Krankenhaus aufgenommen und behandelt werden.

„Wir haben die Lage in den vergangenen Wochen täglich neu bewertet. Das Aufkommen an COVID-Patienten in unserem Haus war über mehrere Wochen sehr hoch, sodass wir nicht lebensbedrohlich erkrankte Patienten nicht mehr bei uns aufnehmen konnten. Zuletzt konnten wir jedoch beobachten, dass die Zahl der COVID-Patienten, die stationär behandelt werden müssen, kontinuierlich abgenommen hat, sodass wir jetzt schrittweise zum Regelbetrieb zurückkehren können“, sagt Yvonne Bartels, Klinikgeschäftsführerin des Helios Klinikums Uelzen. Zwei der drei für die Versorgung von COVID-Patienten eingerichteten Isolierstationen konnten bereits geschlossen und für die stationäre Aufnahme von nicht mit dem SARS-CoV-2-Virus infizierten Patienten eröffnet werden. Patientinnen und Patienten aus dem Landkreis Uelzen können aktuell auf fünf interdisziplinären Normalstationen mit jeweils 15 Betten sowie auf der Intensiv- und der Überwachungsstation stationär behandelt werden. Die Wochenbettstation und die Abteilung für Kinder- und Jugendmedizin sind weiterhin in gewohntem Umfang aufnahmefähig. Auch die Zentrale Notaufnahme des Helios Klinikums Uelzen ist weiterhin rund um die Uhr geöffnet.

Dr. Uli-Rüdiger Jahn, Ärztlicher Direktor des Helios Klinikums Uelzen, sagt: „In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt bringen wir die Patientinnen und Patienten, die bei uns im Haus auf einer Normalstation behandelt werden, einzeln unter. Durch diese Einzelzimmerbelegung unserer Normalstationen steht uns aktuell nur jedes zweite Bett zur Verfügung. Aus diesem Grund können wir Patientinnen und Patienten, die außerhalb des Landkreises Uelzen leben, bis auf Weiteres noch nicht wieder stationär in unserem Klinikum aufnehmen und behandeln.“ Alle Patientinnen und Patienten werden bei Aufnahme, am sechsten Tag ihres stationären Aufenthaltes sowie am Tag vor der geplanten Entlassung per PCR-Test abgestrichen. Sofern Patienten länger als sechs Tage stationär im Helios Klinikum Uelzen behandelt werden müssen und das Testergebnis am sechsten Tag zum zweiten Mal negativ ausfällt, können sie ein Doppelzimmer beziehen. Dr. Uli-Rüdiger Jahn: „Dieses Vorgehen haben wir so mit dem Gesundheitsamt abgestimmt.“

Auch nach dem Auslaufen der Allgemeinverfügung des Landkreises Uelzen hält die Klinikleitung an den hohen Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie fest: Im direkten Patientenkontakt tragen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterhin die sogenannte persönliche Schutzausrüstung bestehend aus FFP-2-Maske, Visier oder Schutzbrille, Schutzkittel und Einmalhandschuhen. Außerdem werden alle patientennah tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einmal wöchentlich auf eine akute SARS-CoV-2-Infektion getestet.

Trotz des sinkenden Sieben-Tage-Inzidenzwertes für den Landkreis Uelzen hält die Klinikleitung an dem bestehenden Besuchsverbot fest. Ausnahmen gelten jedoch für werdende und frischgebackene Väter, die ihre Partnerin zur Geburt begleiten und Mutter und Kind nach der Entbindung wieder auf der Wochenbettstation besuchen dürfen, Angehörige von Palliativpatienten, gesetzliche Betreuer von Patienten sowie Eltern/Erziehungsberechtigte von Kindern unter 16 Jahre.

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